RS Vwgh 2008/10/23 2006/16/0095

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.10.2008
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27/03 Gerichtsgebühren Justizverwaltungsgebühren
32/06 Verkehrsteuern
32/08 Sonstiges Steuerrecht

Norm

GGG 1984 §2 Z4;
GrEStG 1987 §1 Abs1 Z1;
GrEStG 1987 §13 Abs1;
GrEStG 1987 §8 Abs1;
NEUFÖG 1999 §1 Z4;
NEUFÖG 1999 §4 Abs1;
NEUFÖG 1999 §4 Abs3;
  1. GrEStG 1987 § 13 heute
  2. GrEStG 1987 § 13 gültig ab 01.01.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. GrEStG 1987 § 13 gültig von 01.07.2025 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  4. GrEStG 1987 § 13 gültig von 22.07.2023 bis 30.06.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  5. GrEStG 1987 § 13 gültig von 01.07.2020 bis 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  6. GrEStG 1987 § 13 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  7. GrEStG 1987 § 13 gültig von 31.05.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2014
  8. GrEStG 1987 § 13 gültig von 01.01.2013 bis 30.05.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2013
  9. GrEStG 1987 § 13 gültig von 19.12.2001 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2001
  10. GrEStG 1987 § 13 gültig von 13.01.1999 bis 18.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  11. GrEStG 1987 § 13 gültig von 27.08.1994 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 682/1994

Rechtssatz

Zufolge der Sonderbestimmung des § 2 Z. 4, zweiter Fall GGG über die Entstehung des Anspruches des Bundes auf die Eintragungsgebühr musste in diesem Zeitpunkt auch die in der Vorlage des amtlichen Formulars gemäß § 4 Abs. 3 NeuFÖG beim Grundbuchsgericht gelegene Voraussetzung für die Gebührenbefreiung bereits erfüllt sein. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof in seinen (jeweils Firmenbucheintragungen betreffenden) Erkenntnissen vom 18. September 2003, Zl. 2000/16/0763 und vom 26. Juni 2003, Zl. 2000/16/0362, unmissverständlich klargestellt; nichts anderes hat auch für den vorliegenden Fall einer Grundbuchseintragung zum Zwecke des Erwerbs des Eigentumsrechtes zu gelten. Der Beschwerdefall bietet sohin keinen Anlass, von dieser Judikatur abzugehen (vgl. dazu auch die hg. Erkenntnisse vom 29. März 2007, Zl. 2006/16/0098 und vom 18. September 2007, Zl. 2007/16/0095).Zufolge der Sonderbestimmung des Paragraph 2, Ziffer 4,, zweiter Fall GGG über die Entstehung des Anspruches des Bundes auf die Eintragungsgebühr musste in diesem Zeitpunkt auch die in der Vorlage des amtlichen Formulars gemäß Paragraph 4, Absatz 3, NeuFÖG beim Grundbuchsgericht gelegene Voraussetzung für die Gebührenbefreiung bereits erfüllt sein. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof in seinen (jeweils Firmenbucheintragungen betreffenden) Erkenntnissen vom 18. September 2003, Zl. 2000/16/0763 und vom 26. Juni 2003, Zl. 2000/16/0362, unmissverständlich klargestellt; nichts anderes hat auch für den vorliegenden Fall einer Grundbuchseintragung zum Zwecke des Erwerbs des Eigentumsrechtes zu gelten. Der Beschwerdefall bietet sohin keinen Anlass, von dieser Judikatur abzugehen vergleiche dazu auch die hg. Erkenntnisse vom 29. März 2007, Zl. 2006/16/0098 und vom 18. September 2007, Zl. 2007/16/0095).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2008:2006160095.X01

Im RIS seit

19.11.2008

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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