RS Vwgh 2008/11/12 2005/12/0260

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.11.2008
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Index

63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

BDG 1979 §229 Abs3 idF 1988/148;
BDG 1979 §40 Abs2 Z1;
BDG 1979 §40 Abs3;
GehG 1956 §105 Abs1 idF 2000/I/142;
GehG 1956 §105 Abs2;
GehG 1956 §105 Abs3;
  1. BDG 1979 § 229 heute
  2. BDG 1979 § 229 gültig ab 10.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  3. BDG 1979 § 229 gültig von 31.12.2003 bis 09.10.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  4. BDG 1979 § 229 gültig von 10.08.2002 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  5. BDG 1979 § 229 gültig von 01.04.2000 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  6. BDG 1979 § 229 gültig von 01.09.1999 bis 31.03.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999
  7. BDG 1979 § 229 gültig von 01.01.1998 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  8. BDG 1979 § 229 gültig von 15.02.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  9. BDG 1979 § 229 gültig von 01.05.1996 bis 14.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996
  10. BDG 1979 § 229 gültig von 09.08.1995 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  11. BDG 1979 § 229 gültig von 01.01.1995 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  12. BDG 1979 § 229 gültig von 01.10.1988 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988

Rechtssatz

Der Anspruch auf die Dienstzulage nach § 105 GehG besteht unmittelbar kraft Gesetzes, wenn der Beamte dauernd mit der Ausübung einer in Abs. 1 der zitierten Bestimmung näher bezeichneten Verwendung betraut ist, wobei es dabei (insbesondere) auf die sogenannte "Wertigkeit", dh auf die rechtliche Qualität des (zugewiesenen) Arbeitsplatzes (Verwendungsgruppe und Zuordnung zu einer Dienstzulagengruppe; siehe dazu näher das in § 105 Abs. 2 GehG vorgesehene Regelungsregime von gesetzlichen Richtverwendungen und die Verordnungsermächtigung betreffend die Zuordnung weiterer Funktionen zu den im Gesetz für jede Verwendungsgruppe vorgegebenen Dienstzulagengruppen nach § 105 Abs. 3 GehG bzw. nach dessen Entfall durch BGBl. I Nr. 161/1999 nach § 229 Abs. 3 BDG 1979 und die jeweilige PT - Zuordnungsverordnung) ankommt (vgl. dazu das hg. Erkenntnis vom 16. April 1997, Zl. 94/12/0341). Der Rechtsschutz des Beamten bei der Zuweisung einer neuen Verwendung innerhalb derselben Verwendungsgruppe, die zu einer niedrigeren Dienstzulage führt, besteht darin, dass in diesem Fall eine qualifizierte Verwendungsänderung nach § 40 Abs. 2 Z 1 iVm Abs. 3 BDG 1979 vorliegt, die eines Bescheids bedarf.Der Anspruch auf die Dienstzulage nach Paragraph 105, GehG besteht unmittelbar kraft Gesetzes, wenn der Beamte dauernd mit der Ausübung einer in Absatz eins, der zitierten Bestimmung näher bezeichneten Verwendung betraut ist, wobei es dabei (insbesondere) auf die sogenannte "Wertigkeit", dh auf die rechtliche Qualität des (zugewiesenen) Arbeitsplatzes (Verwendungsgruppe und Zuordnung zu einer Dienstzulagengruppe; siehe dazu näher das in Paragraph 105, Absatz 2, GehG vorgesehene Regelungsregime von gesetzlichen Richtverwendungen und die Verordnungsermächtigung betreffend die Zuordnung weiterer Funktionen zu den im Gesetz für jede Verwendungsgruppe vorgegebenen Dienstzulagengruppen nach Paragraph 105, Absatz 3, GehG bzw. nach dessen Entfall durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 161 aus 1999, nach Paragraph 229, Absatz 3, BDG 1979 und die jeweilige PT - Zuordnungsverordnung) ankommt vergleiche dazu das hg. Erkenntnis vom 16. April 1997, Zl. 94/12/0341). Der Rechtsschutz des Beamten bei der Zuweisung einer neuen Verwendung innerhalb derselben Verwendungsgruppe, die zu einer niedrigeren Dienstzulage führt, besteht darin, dass in diesem Fall eine qualifizierte Verwendungsänderung nach Paragraph 40, Absatz 2, Ziffer eins, in Verbindung mit Absatz 3, BDG 1979 vorliegt, die eines Bescheids bedarf.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2008:2005120260.X04

Im RIS seit

04.02.2009

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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