RS Vwgh 2008/12/12 2007/12/0047

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.12.2008
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
65/01 Allgemeines Pensionsrecht
67 Versorgungsrecht

Norm

AVG §37;
KOVG 1957 §62 impl;
KOVG 1957 §63 impl;
PG 1965 §36 Abs2;
  1. KOVG 1957 § 62 heute
  2. KOVG 1957 § 62 gültig ab 01.07.1967 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 258/1967
  1. KOVG 1957 § 63 heute
  2. KOVG 1957 § 63 gültig ab 01.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2005
  3. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001
  4. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  5. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 27/1994
  6. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 687/1991
  7. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 741/1990
  8. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1990
  9. KOVG 1957 § 63 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 648/1989

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2000/09/0067 E 18. Dezember 2001 RS 1 (hier zur inhaltlich entsprechenden Regelung des § 36 Abs 2 PG 1965)

Stammrechtssatz

Zu § 62 KOVG 1957 in der Fassung BGBl. Nr. 258/1967 bzw. der Vorgängerbestimmung des § 63 KOVG 1957 hat der Verwaltungsgerichtshof wiederholt ausgesprochen, dass die Verweigerung der Durchführung von ärztlichen Untersuchungen nur dann zur (vorläufigen; vgl. dazu das E 18.6.1958, 2266/56, VwSlg 4708 A/1958) Einstellung der Versorgungsleistung führen darf, wenn diese Untersuchungen nach dem Stand der ärztlichen Wissenschaft nicht mit möglichen weiteren Gesundheitsschädigungen oder mit - je nach dem Gesamtleidenszustand - unzumutbaren Schmerzen verbunden sind (vgl. das E 4.7.1958, 2458/55, VwSlg 4719 A/1958). Es ist Aufgabe der Partei des Verwaltungsverfahrens, die triftigen Gründe darzulegen, aus denen sie sich weigert, einer Vorladung zur ärztlichen Untersuchung Folge zu leisten (vgl. das E 9.3.1962, 486/60, VwSlg 5743 A/1962, auch das E 25.1.1995, 94/12/0133).Zu Paragraph 62, KOVG 1957 in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 258 aus 1967, bzw. der Vorgängerbestimmung des Paragraph 63, KOVG 1957 hat der Verwaltungsgerichtshof wiederholt ausgesprochen, dass die Verweigerung der Durchführung von ärztlichen Untersuchungen nur dann zur (vorläufigen; vergleiche dazu das E 18.6.1958, 2266/56, VwSlg 4708 A/1958) Einstellung der Versorgungsleistung führen darf, wenn diese Untersuchungen nach dem Stand der ärztlichen Wissenschaft nicht mit möglichen weiteren Gesundheitsschädigungen oder mit - je nach dem Gesamtleidenszustand - unzumutbaren Schmerzen verbunden sind vergleiche das E 4.7.1958, 2458/55, VwSlg 4719 A/1958). Es ist Aufgabe der Partei des Verwaltungsverfahrens, die triftigen Gründe darzulegen, aus denen sie sich weigert, einer Vorladung zur ärztlichen Untersuchung Folge zu leisten vergleiche das E 9.3.1962, 486/60, VwSlg 5743 A/1962, auch das E 25.1.1995, 94/12/0133).

Schlagworte

Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Beweislast Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Mitwirkungspflicht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2008:2007120047.X13

Im RIS seit

21.01.2009

Zuletzt aktualisiert am

08.01.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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