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19/05 MenschenrechteNorm
AsylG 1997 §1 Z6 idF 2003/I/101;Rechtssatz
Die Bestimmung des § 34 AsylG 2005 gewährt die Fortsetzung eines bestehenden Familienlebens im Inland, wodurch ein Eingriff in das Familienleben vermieden werden kann. Der mit einem Familienverfahren verbundene Schutz des Familienlebens nach Art. 8 MRK steht aber nur Familienangehörigen im Sinn des § 2 Z 22 leg. cit. (bzw. § 10 iVm § 1 Z 6 AsylG 1997 idF BGBl. I Nr. 101/2003), somit u.a. Ehepartnern, nicht jedoch Lebensgefährten zur Verfügung. Davon abgesehen ist auf - wie hier - vor dem 1. Mai 2004 gestellte Asylanträge weder § 10 Asylgesetz 1997 idF BGBl. I Nr. 101/2003 noch § 34 AsylG 2005 anzuwenden.Die Bestimmung des Paragraph 34, AsylG 2005 gewährt die Fortsetzung eines bestehenden Familienlebens im Inland, wodurch ein Eingriff in das Familienleben vermieden werden kann. Der mit einem Familienverfahren verbundene Schutz des Familienlebens nach Artikel 8, MRK steht aber nur Familienangehörigen im Sinn des Paragraph 2, Ziffer 22, leg. cit. (bzw. Paragraph 10, in Verbindung mit Paragraph eins, Ziffer 6, AsylG 1997 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 101 aus 2003,), somit u.a. Ehepartnern, nicht jedoch Lebensgefährten zur Verfügung. Davon abgesehen ist auf - wie hier - vor dem 1. Mai 2004 gestellte Asylanträge weder Paragraph 10, Asylgesetz 1997 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 101 aus 2003, noch Paragraph 34, AsylG 2005 anzuwenden.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2009:2008220583.X02Im RIS seit
27.03.2009Zuletzt aktualisiert am
09.11.2011