RS Vwgh 2009/2/24 2008/06/0244

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.02.2009
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §71 Abs1 Z1 impl;
VwGG §34 Abs2;
VwGG §46 Abs1;
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986

Rechtssatz

Wenn man annimmt, dass die Mitarbeiterin des Beschwerdevertreters aus Unkonzentriertheit die übermittelten Unterlagen in einen anderen Akt und somit falsch abgelegt hat, dann fällt dieser allfällige Fehler der Mitarbeiterin gerade nicht in den rein manipulativen Bereich der Postaufgabe einer Sendung nach entsprechender Kontrolle und Unterfertigung des Verbesserungsschriftsatzes durch den Rechtsanwalt (siehe dazu den hg. Beschluss vom 25. September 2007, Zl. 2007/06/0166). Bei der Kontrolle dieses Schriftsatzes des Rechtsanwaltes samt vorbereiteten, angeschlossenen Beilagen, mit dem dem Verbesserungsauftrag entsprochen werden sollte, hätte dem Beschwerdevertreter im Hinblick auf den Hinweis im Verbesserungsauftrag, dass die übermittelte Originalbeschwerde samt angefochtenen Bescheid in jedem Fall wieder zurückzustellen sei, auffallen müssen, dass diese Unterlagen nicht angeschlossen waren bzw. sich gar nicht im Akt befanden. Im Verbesserungsschriftsatz hätte er dann zumindest darauf hinweisen müssen, dass mit dem Verbesserungsauftrag keine weiteren Unterlagen übermittelt worden seien. Es kann daher im vorliegenden Fall nicht angenommen werden, dass der Beschwerdevertreter die gebotene und ihm zumutbare Kontrolle im Hinblick auf den vorbereiteten Verbesserungsschriftsatz durchgeführt hat. Die mangelhafte Erfüllung des Verbesserungsauftrages hat daher in einem nicht bloß minderen Grad des Versehens durch den Beschwerdevertreter seine Grundlage.

Schlagworte

Mängelbehebung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008060244.X01

Im RIS seit

17.06.2009

Zuletzt aktualisiert am

18.06.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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