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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
B-VG Art44 Abs3;Beachte
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Die Anordnung einer Volksabstimmung gemäß Art. 50 Abs. 4 B-VG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 3 und Art. 45 und 46 B-VG ist als Teilakt im Zuge der Genehmigung eines Staatsvertrages kein Akt, hinsichtlich dessen den Rechtsunterworfenen ein Rechtsanspruch eingeräumt wäre. Eine Überprüfung der Setzung oder Unterlassung von Teilakten im Zuge des Gesetzgebungsprozesses bzw. des Verfahrens zur Genehmigung von Staatsverträgen ist nicht unmittelbar, sondern nur inzidenter in einem Verfahren, in dem es zur Anwendung der gesetzten Norm kommt, möglich.Die Anordnung einer Volksabstimmung gemäß Artikel 50, Absatz 4, B-VG in Verbindung mit Artikel 44, Absatz 3 und Artikel 45 und 46 B-VG ist als Teilakt im Zuge der Genehmigung eines Staatsvertrages kein Akt, hinsichtlich dessen den Rechtsunterworfenen ein Rechtsanspruch eingeräumt wäre. Eine Überprüfung der Setzung oder Unterlassung von Teilakten im Zuge des Gesetzgebungsprozesses bzw. des Verfahrens zur Genehmigung von Staatsverträgen ist nicht unmittelbar, sondern nur inzidenter in einem Verfahren, in dem es zur Anwendung der gesetzten Norm kommt, möglich.
Schlagworte
Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2009:2008170211.X01Im RIS seit
10.08.2009Zuletzt aktualisiert am
26.06.2017