RS Vwgh 2009/3/13 2008/12/0067

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.03.2009
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
65/01 Allgemeines Pensionsrecht

Norm

AVG §56;
PG 1965 §10;
  1. PG 1965 § 10 heute
  2. PG 1965 § 10 gültig ab 01.01.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  3. PG 1965 § 10 gültig von 31.12.2005 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. PG 1965 § 10 gültig von 31.12.2005 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2005
  5. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.2004 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  6. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  7. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  8. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1997
  9. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  10. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  11. PG 1965 § 10 gültig von 01.10.1999 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  12. PG 1965 § 10 gültig von 01.10.1999 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  13. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  14. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1997
  15. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/1997
  16. PG 1965 § 10 gültig von 01.01.1966 bis 31.12.1997

Rechtssatz

Der Beschwerdeführer begründet sein Feststellungsbegehren hinsichtlich der Bemessung seines zukünftigen Emeritierungs- /Ruhebezuges mit einem seiner Ansicht nach rechtlich geschützten Interesse an ausreichender Planungssicherheit. Er vertritt die Rechtsansicht, der Grundsatz der Gewaltentrennung stehe dem beantragten Feststellungsbescheid nicht entgegen, da etwaigen zukünftigen Gesetzesänderungen ohnehin mit einer Abänderung des Bescheides begegnet werden müsse. Damit räumt der Beschwerdeführer jedoch ein, dass ihm ein Recht am Fortbestand der Rechtslage nicht zukommt. Dies aber bedeutet zum einen, dass dem von ihm beantragten Bescheid gerade nicht die Eignung zukommt, ein Recht oder Rechtsverhältnis für die Zukunft klarzustellen und dadurch eine Rechtsgefährdung zu beseitigen, er also die seinem Begehren als Grundlage dienende Planungssicherheit selbst durch den begehrten Bescheid gerade nicht bekommt. Zum anderen folgt daraus, dass dem Beschwerdeführer gerade kein Anwartschaftsrecht auf Ermittlung seines Ruhe-/Emeritierungsbezuges nach einer bestimmten Rechtslage zukommt. Aus diesen Erwägungen ist ein rechtliches Interesse an der Erlassung des begehrten Bescheides zu verneinen.

Schlagworte

Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung Feststellungsbescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008120067.X03

Im RIS seit

10.04.2009

Zuletzt aktualisiert am

19.05.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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