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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
AsylG 2005 §10;Rechtssatz
Ist das Asylverfahren des Fremden vom UBAS (nunmehr Asylgerichtshof) gemäß § 24 Abs 2 AsylG 2005 eingestellt worden und hatte das BAA erstinstanzlich eine Ausweisung nach § 10 AsylG 2005 ausgesprochen, kommt es mithin zu der in § 27 Abs 1 Z 2 AsylG 2005 angeordneten Einleitung eines Ausweisungsverfahrens von Gesetzes wegen. Dies ermöglicht grundsätzlich Schubhaft nach § 76 Abs 2 Z 2 FrPolG 2005 (Hinweis ErläutRV zu § 24 AsylG 2005 (952 BlgNR 22. GP 48)).(Hier hat sich die belBeh auf den Schubhafttatbestand des § 76 Abs 1 FrPolG 2005 gestützt.)Ist das Asylverfahren des Fremden vom UBAS (nunmehr Asylgerichtshof) gemäß Paragraph 24, Absatz 2, AsylG 2005 eingestellt worden und hatte das BAA erstinstanzlich eine Ausweisung nach Paragraph 10, AsylG 2005 ausgesprochen, kommt es mithin zu der in Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer 2, AsylG 2005 angeordneten Einleitung eines Ausweisungsverfahrens von Gesetzes wegen. Dies ermöglicht grundsätzlich Schubhaft nach Paragraph 76, Absatz 2, Ziffer 2, FrPolG 2005 (Hinweis ErläutRV zu Paragraph 24, AsylG 2005 (952 BlgNR 22. Gesetzgebungsperiode 48)).(Hier hat sich die belBeh auf den Schubhafttatbestand des Paragraph 76, Absatz eins, FrPolG 2005 gestützt.)
Schlagworte
Besondere Rechtsgebiete Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2009:2008210668.X03Im RIS seit
15.04.2009Zuletzt aktualisiert am
22.08.2013