RS Vwgh 2009/4/16 2006/11/0227

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.04.2009
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Index

82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

ÄrzteausbildungsO 1994;
ÄrzteG 1998 §14;
ÄrzteG 1998 §14a;
  1. ÄrzteG 1998 § 14 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 14 gültig ab 01.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 21/2024
  3. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 29.03.2024 bis 31.05.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 21/2024
  4. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 01.09.2020 bis 28.03.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2020
  5. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 01.12.2016 bis 31.08.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2017
  6. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 01.07.2015 bis 30.11.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2015
  7. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2014
  8. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2009
  9. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 20.10.2007 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2009
  10. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 31.12.2003 bis 19.10.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2003
  11. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 11.08.2001 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  12. ÄrzteG 1998 § 14 gültig von 11.11.1998 bis 10.08.2001
  1. ÄrzteG 1998 § 14a gültig von 27.07.2006 bis 19.10.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 62/2009
  2. ÄrzteG 1998 § 14a gültig von 31.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2003

Rechtssatz

Als Heimatstaat bzw. Herkunftsstaat iSd § 14 ÄrzteG 1998 ist jener Staat anzusehen, dessen Staatsangehörigkeit der Betreffende besitzt. Weder die Bestimmungen des ÄrzteG 1998 noch die der Ärzte-Ausbildungsordnung beinhalten eine Regelung, die eine Grundlage für die Annahme böten, diese Begriffe seien in einem anderen Sinn zu verstehen.Als Heimatstaat bzw. Herkunftsstaat iSd Paragraph 14, ÄrzteG 1998 ist jener Staat anzusehen, dessen Staatsangehörigkeit der Betreffende besitzt. Weder die Bestimmungen des ÄrzteG 1998 noch die der Ärzte-Ausbildungsordnung beinhalten eine Regelung, die eine Grundlage für die Annahme böten, diese Begriffe seien in einem anderen Sinn zu verstehen.

Hier: Die Bfin hat sich nicht darauf berufen, estnische Staatsangehörige zu sein. (Die Bfin kam 1996 nach Österreich und ihr wurde mit Wirkung vom 11. Jänner 2000 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.) Estland ist daher nicht ihr Heimatstaat bzw. Herkunftsstaat. Die Auffassung der Bfin, sie habe mit Vorlage der - estnischen - Bestätigung des Tervishoiuamet Health Care Board über ihre langjährige Tätigkeit als Fachärztin für Psychiatrie die Voraussetzungen für eine Anrechnung nach § 14 ÄrzteG 1998 erfüllt, sind somit nicht zielführend und es kommt die Anwendung dieser Bestimmung im vorliegenden Fall nicht in Betracht. Es kann daher nicht als rechtswidrig erkannt werden, wenn die Behörde ihrer Entscheidung § 14a ÄrzteG 1998 zu Grunde legte.Hier: Die Bfin hat sich nicht darauf berufen, estnische Staatsangehörige zu sein. (Die Bfin kam 1996 nach Österreich und ihr wurde mit Wirkung vom 11. Jänner 2000 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.) Estland ist daher nicht ihr Heimatstaat bzw. Herkunftsstaat. Die Auffassung der Bfin, sie habe mit Vorlage der - estnischen - Bestätigung des Tervishoiuamet Health Care Board über ihre langjährige Tätigkeit als Fachärztin für Psychiatrie die Voraussetzungen für eine Anrechnung nach Paragraph 14, ÄrzteG 1998 erfüllt, sind somit nicht zielführend und es kommt die Anwendung dieser Bestimmung im vorliegenden Fall nicht in Betracht. Es kann daher nicht als rechtswidrig erkannt werden, wenn die Behörde ihrer Entscheidung Paragraph 14 a, ÄrzteG 1998 zu Grunde legte.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2006110227.X01

Im RIS seit

17.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

03.10.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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