RS Vwgh 2009/4/22 2008/12/0092

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.04.2009
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

AVG §38;
BDG 1979 §230a Abs4;
BDG 1979 §40;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. BDG 1979 § 230a heute
  2. BDG 1979 § 230a gültig ab 01.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999
  3. BDG 1979 § 230a gültig von 01.01.1998 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  4. BDG 1979 § 230a gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/1997
  5. BDG 1979 § 230a gültig von 01.05.1996 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1996
  6. BDG 1979 § 230a gültig von 01.01.1995 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 230a gültig von 01.09.1991 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  8. BDG 1979 § 230a gültig von 01.01.1990 bis 31.08.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 346/1989
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Für die Beurteilung der Frage, ob eine qualifizierte Verwendungsänderung vorliegt oder nicht, ist die Frage der Wertigkeit des vom Betroffenen innegehabten Arbeitsplatzes eine maßgebliche Vorfrage (Berufungskommission 22. Juni 2004, Zl. 48/10- BK/04, 24. November 2005, Zl. 150/10-BK/05, sowie 3. Juli 2007, Zl. 30/12-BK/07). Schon aus dem Wortlaut des § 38 erster Satz AVG (arg.: "ist berechtigt"), ergibt sich, dass die Rechtsansicht der Behörde, die Berufungskommission hätte das bei ihr anhängige (qualifizierte) Verwendungsänderungsverfahren gemäß § 38 zweiter Satz AVG aussetzen müssen, unrichtig ist. Vielmehr räumt die genannte Bestimmung der Berufungskommission ausdrücklich die Befugnis ein, für die von ihr zu treffenden Entscheidungen maßgebliche Vorfragen selbst zu beurteilen. Eine solche Beurteilung ist nicht bindend und präjudiziert die Entscheidung der Vorfrage - als Hauptfrage - durch die hierfür zuständige Behörde nicht.Für die Beurteilung der Frage, ob eine qualifizierte Verwendungsänderung vorliegt oder nicht, ist die Frage der Wertigkeit des vom Betroffenen innegehabten Arbeitsplatzes eine maßgebliche Vorfrage (Berufungskommission 22. Juni 2004, Zl. 48/10- BK/04, 24. November 2005, Zl. 150/10-BK/05, sowie 3. Juli 2007, Zl. 30/12-BK/07). Schon aus dem Wortlaut des Paragraph 38, erster Satz AVG (arg.: "ist berechtigt"), ergibt sich, dass die Rechtsansicht der Behörde, die Berufungskommission hätte das bei ihr anhängige (qualifizierte) Verwendungsänderungsverfahren gemäß Paragraph 38, zweiter Satz AVG aussetzen müssen, unrichtig ist. Vielmehr räumt die genannte Bestimmung der Berufungskommission ausdrücklich die Befugnis ein, für die von ihr zu treffenden Entscheidungen maßgebliche Vorfragen selbst zu beurteilen. Eine solche Beurteilung ist nicht bindend und präjudiziert die Entscheidung der Vorfrage - als Hauptfrage - durch die hierfür zuständige Behörde nicht.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008120092.X03

Im RIS seit

15.06.2009

Zuletzt aktualisiert am

03.07.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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