RS Vwgh 2009/4/22 2008/12/0060

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.04.2009
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
65/01 Allgemeines Pensionsrecht

Norm

AVG §56;
AVG §58 Abs2;
PG 1965 §3a idF 1997/I/138;
PG 1965 §90a idF 2004/I/142;
  1. PG 1965 § 3a heute
  2. PG 1965 § 3a gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1997
  1. PG 1965 § 90a heute
  2. PG 1965 § 90a gültig ab 02.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  3. PG 1965 § 90a gültig von 31.12.2010 bis 01.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. PG 1965 § 90a gültig von 01.08.2007 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  5. PG 1965 § 90a gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2004
  6. PG 1965 § 90a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2004
  7. PG 1965 § 90a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  8. PG 1965 § 90a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003

Rechtssatz

Ruhegenussberechnungsgrundlage, deren Kürzung und die Berechnung der Ruhegenussbemessungsgrundlage sind, wie aus § 3a PG 1965 hervorgeht, Berechnungselemente für die Ermittlung des Ruhegenusses, die nicht selbstständig feststellungsfähig sind. Allein dadurch, dass die Behörde - objektiv zu Unrecht - Berechnungselemente für die Ermittlung des Ruhegenusses in den Spruch des Bescheides aufnahm statt sie in dessen Begründung - allenfalls näher und damit nachvollziehbar - auszubreiten, vermag den Beschwerdeführer noch nicht in Rechten zu verletzen (zu einer zwar objektiv rechtswidrigen, jedoch subjektiv unschädlichen Aufnahme von Begründungs-Elementen in den Spruch des Bescheides vgl. etwa die hg. Erkenntnisse vom 30. September 1996, Zl. 91/12/0135 und Zl. 91/12/0145, sowie vom 24. April 2002, Zl. 98/12/0171).Ruhegenussberechnungsgrundlage, deren Kürzung und die Berechnung der Ruhegenussbemessungsgrundlage sind, wie aus Paragraph 3 a, PG 1965 hervorgeht, Berechnungselemente für die Ermittlung des Ruhegenusses, die nicht selbstständig feststellungsfähig sind. Allein dadurch, dass die Behörde - objektiv zu Unrecht - Berechnungselemente für die Ermittlung des Ruhegenusses in den Spruch des Bescheides aufnahm statt sie in dessen Begründung - allenfalls näher und damit nachvollziehbar - auszubreiten, vermag den Beschwerdeführer noch nicht in Rechten zu verletzen (zu einer zwar objektiv rechtswidrigen, jedoch subjektiv unschädlichen Aufnahme von Begründungs-Elementen in den Spruch des Bescheides vergleiche etwa die hg. Erkenntnisse vom 30. September 1996, Zl. 91/12/0135 und Zl. 91/12/0145, sowie vom 24. April 2002, Zl. 98/12/0171).

Schlagworte

Spruch und Begründung Bescheidcharakter Bescheidbegriff Inhaltliche Erfordernisse Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung Feststellungsbescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008120060.X05

Im RIS seit

28.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

27.04.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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