RS Vwgh 2009/4/22 2006/15/0207

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.04.2009
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

ZustG §10;
ZustG §9 Abs1;
  1. ZustG § 10 heute
  2. ZustG § 10 gültig ab 13.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  3. ZustG § 10 gültig von 01.03.2013 bis 12.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. ZustG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. ZustG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. ZustG § 10 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998
  1. ZustG § 9 heute
  2. ZustG § 9 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 9 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. ZustG § 9 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Ab dem Zeitpunkt, an dem eine Partei einen tauglichen Zustellungsbevollmächtigten benennt, ist diesem mit Wirkung für die Partei zuzustellen. Die Namhaftmachung eines Zustellungsbevollmächtigten nach § 9 Abs. 1 ZustellG schließt eine (weiterhin aufrechte) Aufforderung nach § 10 ZustellG und weitere Hinterlegungen ohne Zustellversuch aus (vgl. Raschauer/Sander/Wessely, Österreichisches Zustellrecht, § 10 Tz. 3; Walter/Mayer, Zustellrecht, § 10 Anm. 1; Walter/Thienel, Verwaltungsverfahrengesetze I2, § 10 ZustG Anm. 4 und 11). Die bis dahin eingetretenen Wirkungen der Zustellung durch Hinterlegung bei der Behörde werden hiedurch nicht berührt (vgl. Stoll, BAO, 1073; Ritz, BAO3, § 10 ZustellG Tz. 8).Ab dem Zeitpunkt, an dem eine Partei einen tauglichen Zustellungsbevollmächtigten benennt, ist diesem mit Wirkung für die Partei zuzustellen. Die Namhaftmachung eines Zustellungsbevollmächtigten nach Paragraph 9, Absatz eins, ZustellG schließt eine (weiterhin aufrechte) Aufforderung nach Paragraph 10, ZustellG und weitere Hinterlegungen ohne Zustellversuch aus vergleiche Raschauer/Sander/Wessely, Österreichisches Zustellrecht, Paragraph 10, Tz. 3; Walter/Mayer, Zustellrecht, Paragraph 10, Anmerkung 1; Walter/Thienel, Verwaltungsverfahrengesetze I2, Paragraph 10, ZustG Anmerkung 4 und 11). Die bis dahin eingetretenen Wirkungen der Zustellung durch Hinterlegung bei der Behörde werden hiedurch nicht berührt vergleiche Stoll, BAO, 1073; Ritz, BAO3, Paragraph 10, ZustellG Tz. 8).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2006150207.X05

Im RIS seit

19.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

17.03.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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