RS Vwgh 2009/5/20 2008/12/0145

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.05.2009
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/06 Dienstrechtsverfahren

Norm

BDG 1979 §54 Abs1;
BDG 1979 §54 Abs3 Z1 idF 1991/I/362;
BDG 1979 §54 Abs3;
DVG 1984 §6;
VwRallg;
  1. BDG 1979 § 54 heute
  2. BDG 1979 § 54 gültig ab 25.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2023
  3. BDG 1979 § 54 gültig von 18.06.2015 bis 24.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  4. BDG 1979 § 54 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  5. BDG 1979 § 54 gültig von 11.07.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  6. BDG 1979 § 54 gültig von 01.01.1980 bis 10.07.1991
  1. BDG 1979 § 54 heute
  2. BDG 1979 § 54 gültig ab 25.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2023
  3. BDG 1979 § 54 gültig von 18.06.2015 bis 24.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  4. BDG 1979 § 54 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  5. BDG 1979 § 54 gültig von 11.07.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  6. BDG 1979 § 54 gültig von 01.01.1980 bis 10.07.1991
  1. BDG 1979 § 54 heute
  2. BDG 1979 § 54 gültig ab 25.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2023
  3. BDG 1979 § 54 gültig von 18.06.2015 bis 24.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  4. BDG 1979 § 54 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  5. BDG 1979 § 54 gültig von 11.07.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  6. BDG 1979 § 54 gültig von 01.01.1980 bis 10.07.1991

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 2008/12/0146

Rechtssatz

Nach § 54 Abs. 3 Z. 1 BDG 1979 in der Fassung der 2. BDG-Novelle 1991, BGBl. Nr. 362, können unter anderem in Dienstrechtsangelegenheiten ohne Einhaltung des Dienstweges Rechtsmittel eingebracht werden. Nach dem Wortlaut dieser Bestimmung (arg.: "können") unterliegt es keinem Zweifel, dass damit eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen wird und daneben die Einhaltung des Dienstweges dem Beamten unbenommen bleibt (so bereits W. Zach in Anm. 11 zu § 54 Abs. 3 BDG 1979 in der 40. Lieferung von Chr. Zach und Koblizek (Hrsg. seit der 91. Ergänzungslieferung), "Beamten-Dienstrecht"). In diesem Sinn sprechen auch die ErläutRV zur Art. I Z. 5 dieser Novelle, 128 BlgNR XVIII. GP, davon, dass bei der Einbringung von Rechtsmitteln, Devolutionsanträgen usw. die Einhaltung des Dienstweges nicht mehr zwingend vorgeschrieben wird. Macht aber der Beamte von der ihm eingeräumten Möglichkeit nach § 54 Abs. 3 BDG 1979 nicht Gebrauch, sondern bringt sein Rechtsmittel im Dienstweg (im Verständnis des § 54 Abs. 1 leg. cit.) ein, so ist § 6 DVG 1984 anzuwenden.Nach Paragraph 54, Absatz 3, Ziffer eins, BDG 1979 in der Fassung der 2. BDG-Novelle 1991, Bundesgesetzblatt Nr. 362, können unter anderem in Dienstrechtsangelegenheiten ohne Einhaltung des Dienstweges Rechtsmittel eingebracht werden. Nach dem Wortlaut dieser Bestimmung (arg.: "können") unterliegt es keinem Zweifel, dass damit eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen wird und daneben die Einhaltung des Dienstweges dem Beamten unbenommen bleibt (so bereits W. Zach in Anmerkung 11 zu Paragraph 54, Absatz 3, BDG 1979 in der 40. Lieferung von Chr. Zach und Koblizek (Hrsg. seit der 91. Ergänzungslieferung), "Beamten-Dienstrecht"). In diesem Sinn sprechen auch die ErläutRV zur Artikel römisch eins, Ziffer 5, dieser Novelle, 128 BlgNR römisch achtzehn. GP, davon, dass bei der Einbringung von Rechtsmitteln, Devolutionsanträgen usw. die Einhaltung des Dienstweges nicht mehr zwingend vorgeschrieben wird. Macht aber der Beamte von der ihm eingeräumten Möglichkeit nach Paragraph 54, Absatz 3, BDG 1979 nicht Gebrauch, sondern bringt sein Rechtsmittel im Dienstweg (im Verständnis des Paragraph 54, Absatz eins, leg. cit.) ein, so ist Paragraph 6, DVG 1984 anzuwenden.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008120145.X05

Im RIS seit

29.07.2009

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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