RS Vwgh 2009/6/18 2009/22/0116

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.06.2009
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AVG §13 Abs3;
FrG 1997 §14 Abs3;
NAG 2005 §19 Abs2;
NAG 2005 §23 Abs1;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Entgegen der Rechtslage nach dem FrG 1997, nach der die Behörde gegebenenfalls von sich aus (der im Antrag bekannt gegebene Zweck durfte vom Antragsteller nach § 14 Abs. 3 FrG 1997 nicht geändert werden) im Rahmen der Ermessensentscheidung zu prüfen hatte, ob die im Antrag ins Treffen geführten Gründe einem anderen zu ihrer Verwirklichung tauglichen Aufenthaltszweck zu subsumieren waren (Hinweis hg. E vom 28. August 2008, 2008/22/0032), sohin ob ein anderer als der im Antrag begehrte Aufenthaltstitel für einen antragstellenden Fremden in Betracht kam, ist nach den Bestimmungen des NAG 2005 die amtswegige Umdeutung eines Antrages grundsätzlich nicht möglich (Hinweis hg. E vom 14. Mai 2009, 2008/22/0075, sowie das eine Ausnahme zum Gegenstand habende hg. E vom selben Tag, 2008/22/0201). Die Richtigstellung (Änderung) des Antrages - innerhalb einer von der Behörde gemäß § 13 Abs. 3 AVG zu setzenden Frist - ist nach der Rechtslage des NAG 2005 Sache des Antragstellers (Hinweis hg. E vom 16. Oktober 2007, 2006/18/0199).Entgegen der Rechtslage nach dem FrG 1997, nach der die Behörde gegebenenfalls von sich aus (der im Antrag bekannt gegebene Zweck durfte vom Antragsteller nach Paragraph 14, Absatz 3, FrG 1997 nicht geändert werden) im Rahmen der Ermessensentscheidung zu prüfen hatte, ob die im Antrag ins Treffen geführten Gründe einem anderen zu ihrer Verwirklichung tauglichen Aufenthaltszweck zu subsumieren waren (Hinweis hg. E vom 28. August 2008, 2008/22/0032), sohin ob ein anderer als der im Antrag begehrte Aufenthaltstitel für einen antragstellenden Fremden in Betracht kam, ist nach den Bestimmungen des NAG 2005 die amtswegige Umdeutung eines Antrages grundsätzlich nicht möglich (Hinweis hg. E vom 14. Mai 2009, 2008/22/0075, sowie das eine Ausnahme zum Gegenstand habende hg. E vom selben Tag, 2008/22/0201). Die Richtigstellung (Änderung) des Antrages - innerhalb einer von der Behörde gemäß Paragraph 13, Absatz 3, AVG zu setzenden Frist - ist nach der Rechtslage des NAG 2005 Sache des Antragstellers (Hinweis hg. E vom 16. Oktober 2007, 2006/18/0199).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2009220116.X01

Im RIS seit

24.07.2009

Zuletzt aktualisiert am

19.10.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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