RS Vwgh 2009/6/23 2006/06/0076

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.06.2009
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Index

L80006 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan
Steiermark
L82000 Bauordnung
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs3;
BauRallg;
ROG Stmk 1974 §32 Abs2 litb;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Der Umstand, dass gemäß § 32 Abs. 2 lit. b Stmk. ROG die gleichzeitige Fertigstellung der fehlenden Baulandvoraussetzungen anlässlich der Erteilung der Baubewilligung feststehen muss, bedeutet nicht, dass schon mit dem Bauantrag diese Voraussetzungen erfüllt sein müssen, diesbezüglich mangelt es nämlich an einer entsprechenden gesetzlichen Anordnung. Im Zusammenhang damit ist (auch) die Auffassung unzutreffend, dass diesbezüglich die Erteilung von Verbesserungs- oder Mängelbehebungsaufträgen nicht in Betracht käme, weil es für ein solches Verbot ebenfalls an einer entsprechenden gesetzlichen Anordnung mangelt. Solche Aufträge mögen dann entbehrlich sein, wenn von vornherein feststeht, dass die angenommenen Mängel nicht behoben werden können.Der Umstand, dass gemäß Paragraph 32, Absatz 2, Litera b, Stmk. ROG die gleichzeitige Fertigstellung der fehlenden Baulandvoraussetzungen anlässlich der Erteilung der Baubewilligung feststehen muss, bedeutet nicht, dass schon mit dem Bauantrag diese Voraussetzungen erfüllt sein müssen, diesbezüglich mangelt es nämlich an einer entsprechenden gesetzlichen Anordnung. Im Zusammenhang damit ist (auch) die Auffassung unzutreffend, dass diesbezüglich die Erteilung von Verbesserungs- oder Mängelbehebungsaufträgen nicht in Betracht käme, weil es für ein solches Verbot ebenfalls an einer entsprechenden gesetzlichen Anordnung mangelt. Solche Aufträge mögen dann entbehrlich sein, wenn von vornherein feststeht, dass die angenommenen Mängel nicht behoben werden können.

Schlagworte

Verbesserungsauftrag Bejahung Baubewilligung BauRallg6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2006060076.X01

Im RIS seit

27.07.2009

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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