RS Vwgh 2009/6/26 2006/04/0066

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.06.2009
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §42 Abs1;
AVG §44a;
AVG §44b Abs1;
  1. AVG § 42 heute
  2. AVG § 42 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 42 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 42 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  5. AVG § 42 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 42 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 44a heute
  2. AVG § 44a gültig ab 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 44a gültig von 01.01.2026 bis 01.01.9000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  4. AVG § 44a gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. AVG § 44a gültig von 01.01.2011 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  6. AVG § 44a gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  1. AVG § 44b heute
  2. AVG § 44b gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 44b gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  4. AVG § 44b gültig von 01.01.2008 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 44b gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998

Rechtssatz

Im vorliegenden Fall hat die erstinstanzliche Behörde den Genehmigungsantrag der Konsenswerber gemäß § 44a AVG durch Edikt kundgemacht. Dies hat gemäß § 44b Abs. 1 AVG zur Folge, dass Personen ihre Stellung als Partei verlieren, soweit sie nicht rechtzeitig bei der Behörde schriftlich Einwendungen erheben. § 44b Abs. 1 AVG verlangt daher für die Wahrung der Parteistellung ebenso wie § 42 Abs. 1 AVG die Erhebung zulässiger Einwendungen (vgl. etwa Hengstschläger/Leeb, AVG, § 44b Rz 1). Darunter ist die Behauptung des Betreffenden zu verstehen, durch die Genehmigung des verfahrensgegenständlichen Projekts in seinen subjektiven öffentlichen Rechten verletzt zu sein. Die Einwendung muss sich daher auf ein öffentliches Recht beziehen, das dem Betreffenden gemäß materiellrechtlicher Vorschriften auch tatsächlich zusteht (vgl. die gleichfalls bei Hengstschläger/Leeb, AVG, § 42 Rz 32 referierte hg. Judikatur).Im vorliegenden Fall hat die erstinstanzliche Behörde den Genehmigungsantrag der Konsenswerber gemäß Paragraph 44 a, AVG durch Edikt kundgemacht. Dies hat gemäß Paragraph 44 b, Absatz eins, AVG zur Folge, dass Personen ihre Stellung als Partei verlieren, soweit sie nicht rechtzeitig bei der Behörde schriftlich Einwendungen erheben. Paragraph 44 b, Absatz eins, AVG verlangt daher für die Wahrung der Parteistellung ebenso wie Paragraph 42, Absatz eins, AVG die Erhebung zulässiger Einwendungen vergleiche etwa Hengstschläger/Leeb, AVG, Paragraph 44 b, Rz 1). Darunter ist die Behauptung des Betreffenden zu verstehen, durch die Genehmigung des verfahrensgegenständlichen Projekts in seinen subjektiven öffentlichen Rechten verletzt zu sein. Die Einwendung muss sich daher auf ein öffentliches Recht beziehen, das dem Betreffenden gemäß materiellrechtlicher Vorschriften auch tatsächlich zusteht vergleiche die gleichfalls bei Hengstschläger/Leeb, AVG, Paragraph 42, Rz 32 referierte hg. Judikatur).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2006040066.X01

Im RIS seit

04.08.2009

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2009
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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