RS Vwgh 2009/9/9 2007/08/0339

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.09.2009
beobachten
merken

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

AVG §58 Abs2;
AVG §59 Abs1;
AVG §62 Abs4;
BSVG §3 Abs1 Z1;
BSVG §3 Abs2;
VwRallg;
  1. BSVG § 3 heute
  2. BSVG § 3 gültig ab 01.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1998
  3. BSVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  4. BSVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. BSVG § 3 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  6. BSVG § 3 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  7. BSVG § 3 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  8. BSVG § 3 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1998
  1. BSVG § 3 heute
  2. BSVG § 3 gültig ab 01.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1998
  3. BSVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  4. BSVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. BSVG § 3 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  6. BSVG § 3 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  7. BSVG § 3 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  8. BSVG § 3 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1998

Rechtssatz

Im vorliegenden Fall erfolgte die Angabe des Einheitswertes einer Liegenschaft im Bescheid betreffend die Feststellung der Pflichtversicherung nach dem BSVG mit S 2.057,-- statt mit S 2.507,--, wie im Einheitswertbescheid des Finanzamtes angegeben ist. Die hier gegebene versehentliche falsche Zahlenangabe im Bescheid betreffend die Feststellung der Pflichtversicherung wäre auch im Spruch dieses Bescheides berichtigungsfähig und der Bescheid ist auch vor einer derartigen Berichtigung bereits in der entsprechend richtigen Fassung zu lesen (vgl. dazu Hengstschläger/Leeb, AVG II, S 807 f). Im vorliegenden Fall lag ein derartiges Versehen bloß in der Begründung vor. Da der von der Feststellung der Pflichtversicherung betroffenen Partei die richtigen Zahlen aus dem Verwaltungsverfahren bekannt waren, konnte der entsprechende Begründungsmangel den Bescheid nicht mit Rechtswidrigkeit belasten.Im vorliegenden Fall erfolgte die Angabe des Einheitswertes einer Liegenschaft im Bescheid betreffend die Feststellung der Pflichtversicherung nach dem BSVG mit S 2.057,-- statt mit S 2.507,--, wie im Einheitswertbescheid des Finanzamtes angegeben ist. Die hier gegebene versehentliche falsche Zahlenangabe im Bescheid betreffend die Feststellung der Pflichtversicherung wäre auch im Spruch dieses Bescheides berichtigungsfähig und der Bescheid ist auch vor einer derartigen Berichtigung bereits in der entsprechend richtigen Fassung zu lesen vergleiche dazu Hengstschläger/Leeb, AVG römisch zwei, S 807 f). Im vorliegenden Fall lag ein derartiges Versehen bloß in der Begründung vor. Da der von der Feststellung der Pflichtversicherung betroffenen Partei die richtigen Zahlen aus dem Verwaltungsverfahren bekannt waren, konnte der entsprechende Begründungsmangel den Bescheid nicht mit Rechtswidrigkeit belasten.

Schlagworte

Begründungspflicht und Verfahren vor dem VwGH Begründungsmangel als wesentlicher Verfahrensmangel Individuelle Normen und Parteienrechte Auslegung von Bescheiden und von Parteierklärungen VwRallg9/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2007080339.X01

Im RIS seit

15.10.2009

Zuletzt aktualisiert am

11.02.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten