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L37156 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag InteressentenbeitragNorm
AVG §39 Abs2;Rechtssatz
Der Steiermärkische Baurechtsgesetzgeber wollte in der Novelle 2003 in § 24 Abs. 1 und 2 und im § 27 Stmk. BauG Regelungen treffen, die im Sinne der Übergangsbestimmung des § 82 Abs. 7 AVG sich an § 39 Abs. 2 AVG bzw. § 42 AVG grundsätzlich orientieren, aber auch Abweichungen davon anordnen (175 BlgLT 14. GP, 6 f). Aus dem Umstand, dass der Steiermärkische Baurechtsgesetzgeber in § 27 Abs. 1 Stmk. BauG nach dem in der Übergangsbestimmung des § 82 Abs. 7 AVG genannten Zeitpunkt im Sinne des Art. 11 Abs. 2 B-VG eine zum AVG (nämlich § 42 Abs. 1 AVG) abweichende Regelung geschaffen hat, kann nicht geschlossen werden, dass der Landesgesetzgeber damit die Anwendung der Regelungen des AVG über das Großverfahren (§§ 44a ff AVG) ausschließen wollte. Für diese Annahme bieten auch die Gesetzesmaterialien zur Novelle 2003, LGBl. Nr. 78, (vgl. die schon angeführten Materialien) keinerlei Grundlage. Der Landesgesetzgeber ging davon aus, dass § 24 Abs. 1 und Abs. 2 Stmk. BauG (betreffend die Bauverhandlung), § 27 leg. cit. betreffend die Parteistellung und § 33 Abs. 4 Z. 1 leg. cit. (betreffend die Vorgangsweise bei unvollständig bzw. mangelhaft belegter Anzeige) gemäß § 82 Abs. 7 AVG derogiert worden sei. Diese Bestimmungen sollten zur leichteren Lesbarkeit des baurechtlich spezifischen Verfahrensrechtes und für den besseren Rechtszugang für den Bürger neu erlassen werden, wobei sich der Landesgesetzgeber weitgehend an den Regelungen des AVG orientierte.Der Steiermärkische Baurechtsgesetzgeber wollte in der Novelle 2003 in Paragraph 24, Absatz eins und 2 und im Paragraph 27, Stmk. BauG Regelungen treffen, die im Sinne der Übergangsbestimmung des Paragraph 82, Absatz 7, AVG sich an Paragraph 39, Absatz 2, AVG bzw. Paragraph 42, AVG grundsätzlich orientieren, aber auch Abweichungen davon anordnen (175 BlgLT 14. GP, 6 f). Aus dem Umstand, dass der Steiermärkische Baurechtsgesetzgeber in Paragraph 27, Absatz eins, Stmk. BauG nach dem in der Übergangsbestimmung des Paragraph 82, Absatz 7, AVG genannten Zeitpunkt im Sinne des Artikel 11, Absatz 2, B-VG eine zum AVG (nämlich Paragraph 42, Absatz eins, AVG) abweichende Regelung geschaffen hat, kann nicht geschlossen werden, dass der Landesgesetzgeber damit die Anwendung der Regelungen des AVG über das Großverfahren (Paragraphen 44 a, ff AVG) ausschließen wollte. Für diese Annahme bieten auch die Gesetzesmaterialien zur Novelle 2003, Landesgesetzblatt Nr. 78, vergleiche die schon angeführten Materialien) keinerlei Grundlage. Der Landesgesetzgeber ging davon aus, dass Paragraph 24, Absatz eins und Absatz 2, Stmk. BauG (betreffend die Bauverhandlung), Paragraph 27, leg. cit. betreffend die Parteistellung und Paragraph 33, Absatz 4, Ziffer eins, leg. cit. (betreffend die Vorgangsweise bei unvollständig bzw. mangelhaft belegter Anzeige) gemäß Paragraph 82, Absatz 7, AVG derogiert worden sei. Diese Bestimmungen sollten zur leichteren Lesbarkeit des baurechtlich spezifischen Verfahrensrechtes und für den besseren Rechtszugang für den Bürger neu erlassen werden, wobei sich der Landesgesetzgeber weitgehend an den Regelungen des AVG orientierte.
Schlagworte
Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Baurecht NachbarEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2009:2008060005.X02Im RIS seit
11.10.2009Zuletzt aktualisiert am
24.04.2014