RS Vwgh 2009/10/14 2008/08/0207

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Veröffentlicht am 14.10.2009
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Index

33 Bewertungsrecht
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

BewG 1955 §25 idF 2001/I/059;
BewG 1955 §86 Abs4 idF 2001/I/059;
BSVG §279 Abs4 idF 2001/I/067;
BSVG §279 Abs5 idF 2001/I/067;
BSVG §3 Abs2;
  1. BewG 1955 § 25 heute
  2. BewG 1955 § 25 gültig ab 27.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  3. BewG 1955 § 25 gültig von 28.05.1971 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 172/1971
  1. BewG 1955 § 86 heute
  2. BewG 1955 § 86 gültig ab 24.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. BewG 1955 § 86 gültig von 25.07.2025 bis 23.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  4. BewG 1955 § 86 gültig von 23.07.2024 bis 24.07.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2024
  5. BewG 1955 § 86 gültig von 14.04.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 45/2022
  6. BewG 1955 § 86 gültig von 30.10.2019 bis 13.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  7. BewG 1955 § 86 gültig von 02.08.2016 bis 29.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2016
  8. BewG 1955 § 86 gültig von 21.02.2015 bis 01.08.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2015
  9. BewG 1955 § 86 gültig von 18.04.2013 bis 20.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2013
  10. BewG 1955 § 86 gültig von 15.12.2012 bis 17.04.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  11. BewG 1955 § 86 gültig von 31.12.2004 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 180/2004
  12. BewG 1955 § 86 gültig von 15.07.2004 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2004
  13. BewG 1955 § 86 gültig von 20.12.2003 bis 14.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2003
  14. BewG 1955 § 86 gültig von 21.08.2003 bis 19.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  15. BewG 1955 § 86 gültig von 09.01.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2002
  16. BewG 1955 § 86 gültig von 27.06.2001 bis 08.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  17. BewG 1955 § 86 gültig von 30.07.1955 bis 26.06.2001
  1. BSVG § 279 heute
  2. BSVG § 279 gültig ab 11.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  1. BSVG § 279 heute
  2. BSVG § 279 gültig ab 11.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  1. BSVG § 3 heute
  2. BSVG § 3 gültig ab 01.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1998
  3. BSVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  4. BSVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. BSVG § 3 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2010
  6. BSVG § 3 gültig von 01.08.2009 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2009
  7. BSVG § 3 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 67/2001
  8. BSVG § 3 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1998

Rechtssatz

Im vorliegenden Fall bestand keine Pflichtversicherung am 31. Dezember 2001. § 279 Abs. 4 BSVG ist daher im Beschwerdefall nicht anzuwenden. § 25 Bewertungsgesetz in der Fassung der Novelle BGBl. I Nr. 59/2001 kommt auf Grund des § 86 Abs. 4 Bewertungsgesetz in der Fassung dieser Novelle nur dann zur Anwendung, wenn eine Fortschreibung oder Nachfeststellung der Einheitswerte stattfindet, die Stichtage ab dem 1. Jänner 2002 betrifft. Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Im vorliegenden Fall liegt der Einheitswert unterhalb der maßgeblichen Versicherungsgrenze von EUR 150.- (hier bei EUR 145,35). Daher ist im vorliegenden Fall lediglich § 279 Abs. 5 BSVG heranzuziehen, wonach in jedem Fall eine Abrundung auf volle EUR 100,-- stattzufinden hat. Es trifft zwar zu, dass damit die in den Materialien zu § 25 des Bewertungsgesetzes (Hinweis 590 Blg NR XXI. GP) angesprochene Berücksichtigung der vormaligen sozialversicherungsrechtlichen Einheitswertgrenze von S 2.000,-- nicht in vollem Maß gegeben ist. Dies trifft auf Fälle zu, in denen am 31. Dezember 2001 keine Versicherungspflicht bestanden hat und auch noch keine Vorschreibung und Nachfeststellung der Einheitswerte gemäß der Neufassung des § 25 Bewertungsgesetz stattgefunden hat. Bedenken ob der Sachlichkeit dieser Regelung ergeben sich jedoch schon deshalb nicht, als die exakte Umrechnung (die im Übrigen auch und jedenfalls die vormalige Einheitswertgrenze "berücksichtigt") des seinerzeit maßgeblichen Einheitswertes von S 2.000,-- den Betrag von EUR 145,35 und somit einen Betrag unterhalb der nunmehr maßgebenden Versicherungsgrenze von EUR 150,-- ergibt.Im vorliegenden Fall bestand keine Pflichtversicherung am 31. Dezember 2001. Paragraph 279, Absatz 4, BSVG ist daher im Beschwerdefall nicht anzuwenden. Paragraph 25, Bewertungsgesetz in der Fassung der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 59 aus 2001, kommt auf Grund des Paragraph 86, Absatz 4, Bewertungsgesetz in der Fassung dieser Novelle nur dann zur Anwendung, wenn eine Fortschreibung oder Nachfeststellung der Einheitswerte stattfindet, die Stichtage ab dem 1. Jänner 2002 betrifft. Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Im vorliegenden Fall liegt der Einheitswert unterhalb der maßgeblichen Versicherungsgrenze von EUR 150.- (hier bei EUR 145,35). Daher ist im vorliegenden Fall lediglich Paragraph 279, Absatz 5, BSVG heranzuziehen, wonach in jedem Fall eine Abrundung auf volle EUR 100,-- stattzufinden hat. Es trifft zwar zu, dass damit die in den Materialien zu Paragraph 25, des Bewertungsgesetzes (Hinweis 590 Blg NR römisch 21 . Gesetzgebungsperiode angesprochene Berücksichtigung der vormaligen sozialversicherungsrechtlichen Einheitswertgrenze von S 2.000,-- nicht in vollem Maß gegeben ist. Dies trifft auf Fälle zu, in denen am 31. Dezember 2001 keine Versicherungspflicht bestanden hat und auch noch keine Vorschreibung und Nachfeststellung der Einheitswerte gemäß der Neufassung des Paragraph 25, Bewertungsgesetz stattgefunden hat. Bedenken ob der Sachlichkeit dieser Regelung ergeben sich jedoch schon deshalb nicht, als die exakte Umrechnung (die im Übrigen auch und jedenfalls die vormalige Einheitswertgrenze "berücksichtigt") des seinerzeit maßgeblichen Einheitswertes von S 2.000,-- den Betrag von EUR 145,35 und somit einen Betrag unterhalb der nunmehr maßgebenden Versicherungsgrenze von EUR 150,-- ergibt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2008080207.X01

Im RIS seit

18.11.2009

Zuletzt aktualisiert am

22.03.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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