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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
ArbVG §18 Abs1;Rechtssatz
Die Erklärung eines Kollektivvertrages zur Satzung ist nach Rechtsprechung und Lehre als Verordnung anzusehen (vgl. das zur Vorgängerbestimmung des § 14 Kollektivvertragsgesetz ergangene hg. Erkenntnis eines verstärkten Senates vom 24. Februar 1953, Zl. 1913/51, VwSlg 2873 A/1953, sowie den hg. Beschluss vom 29. März 1993, Zl. 93/02/0155; zur Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes vgl. das Erkenntnis vom 29. September 1994, VfSlg. 13.880/1994; Reissner in: Zeller Kommentar zum Arbeitsrecht (2006), Rz 21 ff zu § 18 ArbVG). Eine Bescheidbeschwerde gegen eine Satzungserklärung ist damit nicht zulässig (vgl. den hg. Beschluss vom 29. März 1993, Zl. 93/02/0155, betreffend die Beschwerde einer im Verfahren zur Satzungserklärung anzuhörenden Körperschaft).Die Erklärung eines Kollektivvertrages zur Satzung ist nach Rechtsprechung und Lehre als Verordnung anzusehen vergleiche das zur Vorgängerbestimmung des Paragraph 14, Kollektivvertragsgesetz ergangene hg. Erkenntnis eines verstärkten Senates vom 24. Februar 1953, Zl. 1913/51, VwSlg 2873 A/1953, sowie den hg. Beschluss vom 29. März 1993, Zl. 93/02/0155; zur Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes vergleiche das Erkenntnis vom 29. September 1994, VfSlg. 13.880/1994; Reissner in: Zeller Kommentar zum Arbeitsrecht (2006), Rz 21 ff zu Paragraph 18, ArbVG). Eine Bescheidbeschwerde gegen eine Satzungserklärung ist damit nicht zulässig vergleiche den hg. Beschluss vom 29. März 1993, Zl. 93/02/0155, betreffend die Beschwerde einer im Verfahren zur Satzungserklärung anzuhörenden Körperschaft).
Schlagworte
Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Mangelnder Bescheidcharakter Verordnungen Verordnungen Verhältnis Verordnung - Bescheid VwRallg4 Bescheidbegriff Mangelnder Bescheidcharakter Verfügungen im Zusammenhang mit der Erlassung und Anfechtung von VerordnungenEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2009:2009080064.X02Im RIS seit
29.01.2010Zuletzt aktualisiert am
08.01.2013