RS Vwgh 2009/12/22 2009/08/0057

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Veröffentlicht am 22.12.2009
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

AufwandersatzV VwGH 2008 §1 Z1 lita;
B-VG Art7 Abs1;
VwGG §48 Abs1 Z2;
VwGG §49 Abs1;
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 48 heute
  2. VwGG § 48 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 48 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 48 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VwGG § 48 gültig von 01.09.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 48 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 49 heute
  2. VwGG § 49 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 49 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 49 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 49 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 49 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 49 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Regelung über den Aufwandersatz beruht auf einer Pauschalierung. Eine derartige Pauschalierung ist an sich - insbesondere aus Gründen der Verwaltungsökonomie, vgl. das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 18. Juni 2009, Zl. B 111/09 - zulässig, sofern die Pauschalierung nicht unsachlich erfolgt (vgl. z.B. das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 26. Februar 1988, Slg. Nr. 11.615). Im konkreten Fall bedeutet dies, dass der Pauschbetrag für den Schriftsatzaufwand den durchschnittlichen Kosten der Einbringung einer Beschwerde durch einen Rechtsanwalt entsprechen muss (vgl. das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 29. Juni 1972, Slg. Nr. 6774, und dazu Oberndorfer, Die österreichische Verwaltungsgerichtsbarkeit, S. 207).Die Regelung über den Aufwandersatz beruht auf einer Pauschalierung. Eine derartige Pauschalierung ist an sich - insbesondere aus Gründen der Verwaltungsökonomie, vergleiche das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 18. Juni 2009, Zl. B 111/09 - zulässig, sofern die Pauschalierung nicht unsachlich erfolgt vergleiche z.B. das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 26. Februar 1988, Slg. Nr. 11.615). Im konkreten Fall bedeutet dies, dass der Pauschbetrag für den Schriftsatzaufwand den durchschnittlichen Kosten der Einbringung einer Beschwerde durch einen Rechtsanwalt entsprechen muss vergleiche das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 29. Juni 1972, Slg. Nr. 6774, und dazu Oberndorfer, Die österreichische Verwaltungsgerichtsbarkeit, Sitzung 207).

Schlagworte

Schriftsatzaufwand Verhandlungsaufwand des Beschwerdeführers und der mitbeteiligten Partei Inhalt und Umfang des Pauschbetrages

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2009:2009080057.X01

Im RIS seit

27.05.2010

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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