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40/01 VerwaltungsverfahrenNorm
AVG §37;Rechtssatz
Da dem Verfahrenskonzept des AVG nicht das Prinzip der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme zu Grunde liegt (vgl. Walter/Thienel, Verwaltungsverfahrensgesetze I, 2. Auflage, § 46 AVG, E 80), konnte die Behörde auf Grund des Prinzips der Unbeschränktheit der Beweismittel (§ 46 AVG) auch amtliche Niederschriften über die bereits vor einer anderen Behörde erfolgte Einvernahme der Partei in ihrem Beweisverfahren verwerten.Da dem Verfahrenskonzept des AVG nicht das Prinzip der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme zu Grunde liegt vergleiche Walter/Thienel, Verwaltungsverfahrensgesetze römisch eins, 2. Auflage, Paragraph 46, AVG, E 80), konnte die Behörde auf Grund des Prinzips der Unbeschränktheit der Beweismittel (Paragraph 46, AVG) auch amtliche Niederschriften über die bereits vor einer anderen Behörde erfolgte Einvernahme der Partei in ihrem Beweisverfahren verwerten.
Schlagworte
Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Beweismittel Grundsatz der UnbeschränktheitEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2010:2009080269.X01Im RIS seit
22.02.2010Zuletzt aktualisiert am
01.07.2010