RS Vwgh 2010/1/28 2008/12/0140

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Veröffentlicht am 28.01.2010
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

AVG §63 Abs1;
AVG §8;
BDG 1979 §206 Abs6;
BDG 1979 §206;
BDG 1979 §248 Abs7;
VwGG §34 Abs1;
VwRallg;
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. BDG 1979 § 206 heute
  2. BDG 1979 § 206 gültig ab 18.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  3. BDG 1979 § 206 gültig von 01.09.2007 bis 31.08.2008 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 53/2007
  4. BDG 1979 § 206 gültig von 01.09.1997 bis 31.08.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  5. BDG 1979 § 206 gültig von 01.10.1988 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  1. BDG 1979 § 206 heute
  2. BDG 1979 § 206 gültig ab 18.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  3. BDG 1979 § 206 gültig von 01.09.2007 bis 31.08.2008 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 53/2007
  4. BDG 1979 § 206 gültig von 01.09.1997 bis 31.08.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  5. BDG 1979 § 206 gültig von 01.10.1988 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1988
  1. BDG 1979 § 248 heute
  2. BDG 1979 § 248 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  3. BDG 1979 § 248 gültig von 01.09.2008 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  4. BDG 1979 § 248 gültig von 01.09.2008 bis 31.08.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  5. BDG 1979 § 248 gültig von 01.09.2007 bis 31.08.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  6. BDG 1979 § 248 gültig von 01.08.2007 bis 31.08.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  7. BDG 1979 § 248 gültig von 31.12.2005 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2005
  8. BDG 1979 § 248 gültig von 01.09.2003 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  9. BDG 1979 § 248 gültig von 01.09.2002 bis 31.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  10. BDG 1979 § 248 gültig von 10.08.2002 bis 31.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  11. BDG 1979 § 248 gültig von 29.05.2002 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  12. BDG 1979 § 248 gültig von 01.01.1996 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  13. BDG 1979 § 248 gültig von 01.05.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1995
  14. BDG 1979 § 248 gültig von 01.01.1995 bis 30.04.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  15. BDG 1979 § 248 gültig von 01.10.1988 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 287/1988
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Der unterlegene Bewerber um eine schulfeste Stelle bringt durch die Unterlassung einer Berufung gegen den Verleihungsbescheid klar und unmissverständlich zum Ausdruck, dass er sein Recht nicht weiter verfolgt. Der Bescheid erwächst ihm gegenüber formell in Rechtskraft, was zur Folge hat, dass er (wie auch alle anderen "abgewiesenen" Mitbewerber um die schulfeste Stelle, die keine Berufung gegen die Abweisung ihrer Bewerbung erhoben haben) aus der bisherigen "Verfahrensgemeinschaft" ausscheidet (ausscheiden). In der Unterlassung der Erhebung der Berufung liegt nämlich der endgültige Verzicht auf die eigene Bewerbung, aus der sich die Parteistellung als Mitbewerber und die damit verbundenen Verfahrensrechte ergeben; dies ohne Rücksicht darauf, wer letztlich die schulfeste Stelle auf Grund einer Berufung eines anderen Mitbewerbers erhält. Demjenigen, der keine Berufung erhebt, kommt damit kein Recht auf Teilnahme an einem auf Grund der Berufung eines anderen erfolglosen Mitbewerbers um die schulfeste Stelle anhängigen Berufungsverfahrens zu. Er kann auch nicht dadurch in seinen subjektiven Rechten verletzt sein, dass die Berufungsbehörde aus Anlass der Berufung eines (in der ersten Instanz) erfolglosen Mitbewerbers einer weiteren (bislang gleichfalls erfolglosen) Mitbewerberin anstelle des vor der Erstbehörde erfolgreichen Bewerbers die schulfeste Stelle verliehen hat, mag diese auch selbst keine Berufung gegen den Verleihungsbescheid erhoben haben. Ob diese Vorgangsweise rechtmäßig ist oder nicht, ist ohne Einfluss auf die durch die Unterlassung der Berufung bestimmte Rechtsstellung des Beschwerdeführers.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Besondere Rechtsgebiete Dienstrecht Verwaltungsverfahrensgemeinschaft VwRallg13

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2008120140.X03

Im RIS seit

27.04.2010

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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