RS Vwgh 2010/2/18 2009/07/0050

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Veröffentlicht am 18.02.2010
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §63 Abs3;
AVG §66 Abs4;
VwRallg;
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Auf Grund der ausdrücklichen Bezeichnung des Berufungsgegenstandes durch den Berufungswerber ist der Behörde eine eigenmächtige Umdeutung des in der Berufung präzise bezeichneten Verwaltungsaktes verwehrt (vgl. E 21. Oktober 1994, 94/11/0173). (Hier: Es blieb für die Behörde kein Raum, die Berufung als gegen den Zusammenlegungsplan selbst gerichtet anzusehen (vgl. E 24. Oktober 1995, 93/07/0088).)Auf Grund der ausdrücklichen Bezeichnung des Berufungsgegenstandes durch den Berufungswerber ist der Behörde eine eigenmächtige Umdeutung des in der Berufung präzise bezeichneten Verwaltungsaktes verwehrt vergleiche E 21. Oktober 1994, 94/11/0173). (Hier: Es blieb für die Behörde kein Raum, die Berufung als gegen den Zusammenlegungsplan selbst gerichtet anzusehen vergleiche E 24. Oktober 1995, 93/07/0088).)

Schlagworte

Inhalt der Berufungsentscheidung Voraussetzungen der meritorischen Erledigung Zurückweisung (siehe auch §63 Abs1, 3 und 5 AVG) Individuelle Normen und Parteienrechte Auslegung von Bescheiden und von Parteierklärungen VwRallg9/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2009070050.X05

Im RIS seit

18.03.2010

Zuletzt aktualisiert am

11.05.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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