RS Vwgh 2010/2/25 2010/16/0029

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Veröffentlicht am 25.02.2010
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §19 Abs1;
BAO §273;
VwGG §34 Abs1;
  1. BAO § 19 heute
  2. BAO § 19 gültig ab 19.04.1980 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes geht ein an eine bereits verstorbene Person gerichteter Abgabenbescheid ins Leere und vermag keine Rechtswirkungen zu entfalten (vgl. etwa den hg. Beschluss vom 6. November 1991, Zl. 90/13/0078, das hg. Erkenntnis vom 25. September 1992, Zl. 90/17/0331, den hg. Beschluss vom 24. Februar 2005, Zl. 2001/15/0160, sowie das hg. Erkenntnis vom 27. Oktober 2008, Zl. 2008/17/0164, mwN). Hieraus hat der Verwaltungsgerichtshof jeweils geschlossen, dass eine Verletzung subjektiver Rechte durch einen derart ins Leere gegangenen Bescheid nicht möglich und eine dennoch (etwa von der Verlassenschaft) erhobene Berufung bzw. Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof zurückzuweisen ist.Nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes geht ein an eine bereits verstorbene Person gerichteter Abgabenbescheid ins Leere und vermag keine Rechtswirkungen zu entfalten vergleiche etwa den hg. Beschluss vom 6. November 1991, Zl. 90/13/0078, das hg. Erkenntnis vom 25. September 1992, Zl. 90/17/0331, den hg. Beschluss vom 24. Februar 2005, Zl. 2001/15/0160, sowie das hg. Erkenntnis vom 27. Oktober 2008, Zl. 2008/17/0164, mwN). Hieraus hat der Verwaltungsgerichtshof jeweils geschlossen, dass eine Verletzung subjektiver Rechte durch einen derart ins Leere gegangenen Bescheid nicht möglich und eine dennoch (etwa von der Verlassenschaft) erhobene Berufung bzw. Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof zurückzuweisen ist.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Tod des Beschwerdeführers

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2010160029.X02

Im RIS seit

25.08.2010

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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