RS Vwgh 2010/3/19 2009/12/0192

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Veröffentlicht am 19.03.2010
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
65/01 Allgemeines Pensionsrecht

Norm

B-VG Art132;
B-VG Art137;
PG 1965 §39 Abs3;
PG 1965 §39;
VwGG §27 Abs1;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 132 heute
  2. B-VG Art. 132 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  4. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 132 gültig von 25.12.1946 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 132 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 132 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 137 heute
  2. B-VG Art. 137 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 137 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 137 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  5. B-VG Art. 137 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 137 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  7. B-VG Art. 137 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  8. B-VG Art. 137 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. PG 1965 § 39 heute
  2. PG 1965 § 39 gültig ab 30.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  3. PG 1965 § 39 gültig von 01.01.2003 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  4. PG 1965 § 39 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. PG 1965 § 39 gültig von 29.08.1991 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 466/1991
  6. PG 1965 § 39 gültig von 01.01.1966 bis 28.08.1991
  1. PG 1965 § 39 heute
  2. PG 1965 § 39 gültig ab 30.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  3. PG 1965 § 39 gültig von 01.01.2003 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  4. PG 1965 § 39 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. PG 1965 § 39 gültig von 29.08.1991 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 466/1991
  6. PG 1965 § 39 gültig von 01.01.1966 bis 28.08.1991
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Beamtin hat kein "Verlangen" auf bescheidförmige Feststellung ihrer Verpflichtung zum Ersatz zu Unrecht empfangener Leistungen gestellt, sondern die Behörde hat im Rahmen der Bemessung des Ruhebezuges der Beamtin von Amts wegen die Verpflichtung zum Ersatz eines Übergenusses an Ruhegenuss verfügt. Dieser Abspruch fiel jedoch der Aufhebung durch den VwGH mit dem hg. E vom 13. März 2009, Zl. 2007/12/0096, anheim. Damit war aber insbesondere auch nach Ergehen des zitierten Erkenntnisses keine Entscheidungspflicht der Behörde betreffend eine Verpflichtung der Beamtin zum Ersatz von Übergenuss gegeben, womit auch keine Verletzung einer Entscheidungspflicht im Sinn des Art. 132 B-VG und § 27 VwGG eintreten konnte. Hinsichtlich der in Rechtskraft erwachsenen Spruchabschnitte des Bescheides der Behörde betreffend die Bemessung des Ruhebezuges der Beamtin kann diese im Falle einer nicht vollständigen Liquidierung dieser Bezüge jederzeit ihre Ansprüche auf Ruhebezüge - durch Klage vor dem VfGH nach Art. 137 B-VG - durchsetzen. Eines weiteren bescheidförmigen Abspruches über die Frage des Bestehens eines allfälligen Übergenusses bedurfte es zur Durchsetzung ihrer Ansprüche nicht.Die Beamtin hat kein "Verlangen" auf bescheidförmige Feststellung ihrer Verpflichtung zum Ersatz zu Unrecht empfangener Leistungen gestellt, sondern die Behörde hat im Rahmen der Bemessung des Ruhebezuges der Beamtin von Amts wegen die Verpflichtung zum Ersatz eines Übergenusses an Ruhegenuss verfügt. Dieser Abspruch fiel jedoch der Aufhebung durch den VwGH mit dem hg. E vom 13. März 2009, Zl. 2007/12/0096, anheim. Damit war aber insbesondere auch nach Ergehen des zitierten Erkenntnisses keine Entscheidungspflicht der Behörde betreffend eine Verpflichtung der Beamtin zum Ersatz von Übergenuss gegeben, womit auch keine Verletzung einer Entscheidungspflicht im Sinn des Artikel 132, B-VG und Paragraph 27, VwGG eintreten konnte. Hinsichtlich der in Rechtskraft erwachsenen Spruchabschnitte des Bescheides der Behörde betreffend die Bemessung des Ruhebezuges der Beamtin kann diese im Falle einer nicht vollständigen Liquidierung dieser Bezüge jederzeit ihre Ansprüche auf Ruhebezüge - durch Klage vor dem VfGH nach Artikel 137, B-VG - durchsetzen. Eines weiteren bescheidförmigen Abspruches über die Frage des Bestehens eines allfälligen Übergenusses bedurfte es zur Durchsetzung ihrer Ansprüche nicht.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2009120192.X01

Im RIS seit

14.06.2010

Zuletzt aktualisiert am

15.06.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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