RS Vwgh 2010/5/11 2007/05/0219

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.05.2010
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Index

L37151 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Burgenland
L82000 Bauordnung
L82001 Bauordnung Burgenland
40/01 Verwaltungsverfahren
93 Eisenbahn

Norm

AVG §8;
BauG Bgld 1997 §21 Abs1;
BauG Bgld 1997 §21 Abs2;
BauG Bgld 1997 §21 Abs3;
BauRallg;
EisenbahnG 1957 §43;

Rechtssatz

Bei der Behauptung, durch ein Bauvorhaben in einem Servitutsrecht verletzt zu werden, handelt es sich um eine privatrechtliche Einwendung, die iSd § 21 Abs. 3 Bgld BauG 1997 auf den Rechtsweg zu verweisen ist. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof wiederholt zum Ausdruck gebracht (vgl. die bei Pallitsch/Pallitsch, Burgenländisches Baurecht2, 2006, S 330, E 189 f, wiedergegebenen Judikatur, sowie das E vom 20. April 2001, 2001/05/0011).Bei der Behauptung, durch ein Bauvorhaben in einem Servitutsrecht verletzt zu werden, handelt es sich um eine privatrechtliche Einwendung, die iSd Paragraph 21, Absatz 3, Bgld BauG 1997 auf den Rechtsweg zu verweisen ist. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof wiederholt zum Ausdruck gebracht vergleiche die bei Pallitsch/Pallitsch, Burgenländisches Baurecht2, 2006, S 330, E 189 f, wiedergegebenen Judikatur, sowie das E vom 20. April 2001, 2001/05/0011).

Schlagworte

Nachbarrecht Nachbar Anrainer Grundnachbar subjektiv-öffentliche Rechte, Privatrechte der Nachbarn BauRallg5/1/8 Baurecht Nachbar

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2007050219.X01

Im RIS seit

06.06.2010

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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