RS Vwgh 2010/6/23 2007/06/0307

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.06.2010
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Index

27/01 Rechtsanwälte
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §52;
RAO 1868 §50 Abs1;
Satzung Versorgungseinrichtung TeilA RAK Bgld 2004 §7 Abs1 litb;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Bei der Frage, ob eine voraussichtlich mehr als drei Monate andauernde Unfähigkeit zur Ausübung des Rechtsanwaltsberufes infolge körperlicher oder geistiger Gebrechen gegeben ist, ist grundsätzlich zunächst eine Auseinandersetzung mit den Anforderungen an die Ausübung des Berufes des Rechtsanwaltes durch berufskundliche Feststellungen, allenfalls auf Grund eines entsprechenden Gutachtens, erforderlich. Aufbauend auf die derart festgestellten näheren Anforderungen an die Ausübung des Berufes des Rechtsanwaltes wäre durch entsprechende fachärztliche Gutachten festzustellen, ob angesichts der Krankheit des Betroffenen eine dauernde Berufsunfähigkeit hinsichtlich der Ausübung dieses Berufes vorliegt (Hinweis E vom 20. Oktober 2005, 2002/06/0092).

Schlagworte

Sachverständiger Erfordernis der Beiziehung Besonderes Fachgebiet

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2007060307.X01

Im RIS seit

19.07.2010

Zuletzt aktualisiert am

23.08.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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