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20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)Norm
ABGB §138;Rechtssatz
Die Frage der Ehelichkeit darf von der Verwaltungsbehörde nicht als Vorfrage beurteilt werden (vgl. Walter/Thienel, Verwaltungsverfahren I, 2. Auflage, S. 504, und E vom 10. Oktober 1967, VwSlg 7193 A/1967, sowie E vom 20. April 1989, VwSlg 12904 A/1989). Da das Gesetz diese Frage nämlich selbst bindend entscheidet und der Behörde keinen Spielraum zur Beurteilung lässt, hat sie auch nicht die im § 38 AVG vorgesehene Alternativmöglichkeit, das Verwaltungsverfahren auszusetzen.Die Frage der Ehelichkeit darf von der Verwaltungsbehörde nicht als Vorfrage beurteilt werden vergleiche Walter/Thienel, Verwaltungsverfahren römisch eins, 2. Auflage, Sitzung 504, und E vom 10. Oktober 1967, VwSlg 7193 A/1967, sowie E vom 20. April 1989, VwSlg 12904 A/1989). Da das Gesetz diese Frage nämlich selbst bindend entscheidet und der Behörde keinen Spielraum zur Beurteilung lässt, hat sie auch nicht die im Paragraph 38, AVG vorgesehene Alternativmöglichkeit, das Verwaltungsverfahren auszusetzen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2010:2007060204.X02Im RIS seit
19.07.2010Zuletzt aktualisiert am
09.01.2015