RS Vwgh 2010/9/15 2007/18/0089

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.09.2010
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Index

20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
27/01 Rechtsanwälte
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht
72/01 Hochschulorganisation

Norm

ABGB §1020;
ABGB §1021;
ABGB §1022;
AVG §10 Abs1;
AVG §10 Abs2;
DSt Rechtsanwälte 1990 §19;
FrPolG 2005 §54 Abs1 Z2;
NAG 2005 §11 Abs2 Z1;
NAG 2005 §64 Abs3;
UniversitätsG 2002 §75 Abs6;
ZustG §9 Abs1;
  1. AVG § 10 heute
  2. AVG § 10 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 10 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. AVG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 10 heute
  2. AVG § 10 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 10 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. AVG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. ZustG § 9 heute
  2. ZustG § 9 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 9 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. ZustG § 9 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 2007/18/0090

Rechtssatz

Nach den gemäß § 10 Abs. 2 AVG zur Auslegung von Umfang und Inhalt der Vertretungsbefugnis heranzuziehenden Vorschriften des bürgerlichen Rechts über die Bevollmächtigung endet jede Art von Auftrag und Vollmacht (ua) mit dem Eintritt der (nachträglichen) Unmöglichkeit der aufgetragenen oder eingeräumten Geschäftsbesorgung. (Hier: Das Schreiben mit der Aufforderung einen Studienerfolgsnachweis iSd § 64 Abs. 3 NAG 2005 iVm § 75 Abs. 6 UniversitätsG 2002 vorzulegen wurde an die Kanzlei des Dr. H. übermittelt. Über Dr. H. war jedoch die einstweilige Maßnahme der vorläufigen Untersagung der Ausübung der Rechtsanwaltschaft verhängt worden. Daher hatte Dr. H. für die Dauer dieser Maßnahme (vgl. dazu § 19 Disziplinarstatut für Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter) keine Berechtigung zur Ausübung der Rechtsanwaltschaft, sodass die Aufforderung an Dr. H. nicht mit Wirkung für den Fremden zugestellt werden konnte.)Nach den gemäß Paragraph 10, Absatz 2, AVG zur Auslegung von Umfang und Inhalt der Vertretungsbefugnis heranzuziehenden Vorschriften des bürgerlichen Rechts über die Bevollmächtigung endet jede Art von Auftrag und Vollmacht (ua) mit dem Eintritt der (nachträglichen) Unmöglichkeit der aufgetragenen oder eingeräumten Geschäftsbesorgung. (Hier: Das Schreiben mit der Aufforderung einen Studienerfolgsnachweis iSd Paragraph 64, Absatz 3, NAG 2005 in Verbindung mit Paragraph 75, Absatz 6, UniversitätsG 2002 vorzulegen wurde an die Kanzlei des Dr. H. übermittelt. Über Dr. H. war jedoch die einstweilige Maßnahme der vorläufigen Untersagung der Ausübung der Rechtsanwaltschaft verhängt worden. Daher hatte Dr. H. für die Dauer dieser Maßnahme vergleiche dazu Paragraph 19, Disziplinarstatut für Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter) keine Berechtigung zur Ausübung der Rechtsanwaltschaft, sodass die Aufforderung an Dr. H. nicht mit Wirkung für den Fremden zugestellt werden konnte.)

Schlagworte

Vertretungsbefugnis Inhalt Umfang Zustellung Vertretungsbefugnis Inhalt Umfang Ende Vertretungsbefugnis

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2007180089.X01

Im RIS seit

29.12.2010

Zuletzt aktualisiert am

06.10.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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