RS Vwgh 2010/9/16 2009/12/0021

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Veröffentlicht am 16.09.2010
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Index

L24002 Gemeindebedienstete Kärnten
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §37;
AVG §39 Abs2;
AVG §45 Abs2;
AVG §52;
GdBedG Krnt 1992 §25;
  1. AVG § 39 heute
  2. AVG § 39 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 39 gültig von 20.04.2002 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 39 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 39 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Ein zur medizinischen Klärung der vom Beamten in Zweifel gezogenen Fragen (Erforderlichkeit von Ruhepausen nach Arztbesuchen auf Grund seines Gesundheitszustandes und Auswirkungen des Gesundheitszustandes für die Dauer der Zurücklegung des Weges von der Ordination zur Dienststelle) bestellter Sachverständiger wäre nur imstande gewesen, seinem Auftrag nachzukommen, wenn er Einsicht in alle die Leidenszustände des Beamten betreffenden Befunde, Arztbriefe und dgl. bekommen hätte. Mit seiner (vorab mehrfach dokumentierten) Weigerung, diese zu gewähren, hat der Beamte aber die ihn (unbeschadet des Grundsatzes der Amtswegigkeit) treffende Pflicht, an der Feststellung des maßgeblichen Sachverhaltes mitzuwirken, verletzt. Auf die sich daraus ergebende Folge (Nichteinholung des vom Beamten monierten ärztlichen Sachverständigengutachtens) wurde auch bereits im Berufungsbescheid hingewiesen, ohne dass dies zu einer Änderung der Haltung des Beamten geführt hätte. In dieser (zumutbaren) Mitwirkungsverpflichtung liegt auch keine vom Beamten geltend gemachte Verletzung der Menschenwürde.

Schlagworte

Beweismittel Sachverständigenbeweis Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Mitwirkungspflicht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2009120021.X01

Im RIS seit

13.10.2010

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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