RS Vwgh 2010/9/23 2010/06/0064

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.09.2010
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
41/03 Personenstandsrecht

Norm

ABGB §93;
B-VG Art7 Abs1;
NÄG 1988 §2;
NÄG 1988 §3 Abs1 Z4;
NÄG 1988 §3 Abs2;
VwRallg;
  1. ABGB § 93 heute
  2. ABGB § 93 gültig ab 01.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2013
  3. ABGB § 93 gültig von 01.05.1995 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 25/1995
  4. ABGB § 93 gültig von 01.03.1986 bis 30.04.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 97/1986
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Der Bundesgesetzgeber geht - wie dies aus den Regelungen der §§ 2 und 3 NÄG 1988 abzuleiten ist - grundsätzlich von einem Familiennamen aus und lässt zusammengesetzte Namen nur im Rahmen des § 3 Abs. 2 NÄG 1988 zu. Eine derartige Rechtslage im Bereich des NÄG 1988 erscheint nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes gleichheitsrechtlich nicht bedenklich. Wie sich dies auch aus den Gesetzesmaterialien zum Stammgesetz des NÄG 1985 (vgl. 467 BlgNR XVII GP, S. 10 zu § 3 Z. 4 NÄG 1988) ergibt, soll das Entstehen von neuen zusammengesetzten Namen - wie dies auch den Regelungen betreffend das Ehenamensrecht gemäß § 93 ABGB durch die Novelle des ABGB, BGBl. Nr. 412/1975, entspricht - grundsätzlich vermieden werden.Der Bundesgesetzgeber geht - wie dies aus den Regelungen der Paragraphen 2 und 3 NÄG 1988 abzuleiten ist - grundsätzlich von einem Familiennamen aus und lässt zusammengesetzte Namen nur im Rahmen des Paragraph 3, Absatz 2, NÄG 1988 zu. Eine derartige Rechtslage im Bereich des NÄG 1988 erscheint nach Ansicht des Verwaltungsgerichtshofes gleichheitsrechtlich nicht bedenklich. Wie sich dies auch aus den Gesetzesmaterialien zum Stammgesetz des NÄG 1985 vergleiche 467 BlgNR römisch siebzehn GP, Sitzung 10 zu Paragraph 3, Ziffer 4, NÄG 1988) ergibt, soll das Entstehen von neuen zusammengesetzten Namen - wie dies auch den Regelungen betreffend das Ehenamensrecht gemäß Paragraph 93, ABGB durch die Novelle des ABGB, Bundesgesetzblatt Nr. 412 aus 1975,, entspricht - grundsätzlich vermieden werden.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2010060064.X02

Im RIS seit

18.10.2010

Zuletzt aktualisiert am

11.11.2010
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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