RS Vwgh 2010/9/23 2007/15/0214

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.09.2010
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Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1988 §14 Abs7;
  1. EStG 1988 § 14 heute
  2. EStG 1988 § 14 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  3. EStG 1988 § 14 gültig von 01.01.2016 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2015
  4. EStG 1988 § 14 gültig von 30.07.2013 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2013
  5. EStG 1988 § 14 gültig von 01.09.2011 bis 29.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2011
  6. EStG 1988 § 14 gültig von 02.08.2011 bis 31.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2011
  7. EStG 1988 § 14 gültig von 16.06.2010 bis 01.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  8. EStG 1988 § 14 gültig von 18.06.2009 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  9. EStG 1988 § 14 gültig von 24.05.2007 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2007
  10. EStG 1988 § 14 gültig von 09.11.2006 bis 23.05.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2006
  11. EStG 1988 § 14 gültig von 27.06.2006 bis 08.11.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  12. EStG 1988 § 14 gültig von 21.08.2003 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  13. EStG 1988 § 14 gültig von 05.10.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2002
  14. EStG 1988 § 14 gültig von 11.07.2002 bis 04.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  15. EStG 1988 § 14 gültig von 15.07.1999 bis 10.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/1999
  16. EStG 1988 § 14 gültig von 13.01.1999 bis 14.07.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  17. EStG 1988 § 14 gültig von 10.01.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  18. EStG 1988 § 14 gültig von 27.08.1994 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 680/1994
  19. EStG 1988 § 14 gültig von 01.12.1993 bis 26.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 818/1993
  20. EStG 1988 § 14 gültig von 01.07.1990 bis 30.11.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 281/1990
  21. EStG 1988 § 14 gültig von 30.07.1988 bis 30.06.1990

Rechtssatz

Im EStG 1972 wurde mit dem 2. AbgÄG 1977 in § 14 Abs. 6 bis 8 eine gesetzliche Regelung über die Bildung von Pensionsrückstellungen aufgenommen. Nach jener Regelung konnten bei der Rückstellungsbildung beispielsweise auch die aufgrund eines Gehaltsschemas feststehenden Gehaltsvorrückungen berücksichtigt werden (vgl. Pokorny, Die Bildung von Pensionsrückstellungen nach dem 2. AbgÄG 1977, ÖStZ 1978, 106, 107). Diese Regelung des EStG 1972 findet ihre Nachfolgeregelung in § 14 Abs. 7 EStG 1988. Nach der Regelung des EStG 1988 sind außer den schon in der Regelung des EStG 1972 erfassten neuen Zusagen auch "Änderungen der Pensionsbemessungsgrundlage und Indexanpassungen" als neue Zusagen zu behandeln und bloß ab dem Zeitpunkt ihres Eintrittes nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren rückstellbar (Hofstätter/Reichel, EStG 1988 § 14 Tz 15). Demnach zählen Gehaltsvorrückungen als Änderungen der Bemessungsgrundlage zu den neuen Zusagen (vgl. Quantschnigg/Schuch, Einkommensteuerhandbuch, § 14 Tz 54.2). Künftigen Gehaltsvorrückungen ist ein Element der Unsicherheit immanent; es steht nicht von vornherein fest, wie lange der Dienstnehmer aktiv tätig sein kann und ob daher die Voraussetzungen der Vorrückung eintreten. Auch Indexanpassungen ist das Element der Unsicherheit immanent, nämlich die Abhängigkeit von einem Index, dessen Entwicklung nicht von vornherein feststeht.Im EStG 1972 wurde mit dem 2. AbgÄG 1977 in Paragraph 14, Absatz 6 bis 8 eine gesetzliche Regelung über die Bildung von Pensionsrückstellungen aufgenommen. Nach jener Regelung konnten bei der Rückstellungsbildung beispielsweise auch die aufgrund eines Gehaltsschemas feststehenden Gehaltsvorrückungen berücksichtigt werden vergleiche Pokorny, Die Bildung von Pensionsrückstellungen nach dem 2. AbgÄG 1977, ÖStZ 1978, 106, 107). Diese Regelung des EStG 1972 findet ihre Nachfolgeregelung in Paragraph 14, Absatz 7, EStG 1988. Nach der Regelung des EStG 1988 sind außer den schon in der Regelung des EStG 1972 erfassten neuen Zusagen auch "Änderungen der Pensionsbemessungsgrundlage und Indexanpassungen" als neue Zusagen zu behandeln und bloß ab dem Zeitpunkt ihres Eintrittes nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren rückstellbar (Hofstätter/Reichel, EStG 1988 Paragraph 14, Tz 15). Demnach zählen Gehaltsvorrückungen als Änderungen der Bemessungsgrundlage zu den neuen Zusagen vergleiche Quantschnigg/Schuch, Einkommensteuerhandbuch, Paragraph 14, Tz 54.2). Künftigen Gehaltsvorrückungen ist ein Element der Unsicherheit immanent; es steht nicht von vornherein fest, wie lange der Dienstnehmer aktiv tätig sein kann und ob daher die Voraussetzungen der Vorrückung eintreten. Auch Indexanpassungen ist das Element der Unsicherheit immanent, nämlich die Abhängigkeit von einem Index, dessen Entwicklung nicht von vornherein feststeht.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2007150214.X01

Im RIS seit

21.10.2010

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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