RS Vwgh 2010/11/17 2007/13/0066

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.11.2010
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Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1988 §29 Z1;
  1. EStG 1988 § 29 heute
  2. EStG 1988 § 29 gültig ab 24.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. EStG 1988 § 29 gültig von 01.04.2012 bis 23.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2012
  4. EStG 1988 § 29 gültig von 31.12.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  5. EStG 1988 § 29 gültig von 18.06.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  6. EStG 1988 § 29 gültig von 01.01.2004 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. EStG 1988 § 29 gültig von 01.01.2004 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2002
  8. EStG 1988 § 29 gültig von 21.08.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  9. EStG 1988 § 29 gültig von 05.10.2002 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2002
  10. EStG 1988 § 29 gültig von 11.07.2002 bis 04.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  11. EStG 1988 § 29 gültig von 27.06.2001 bis 10.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  12. EStG 1988 § 29 gültig von 30.12.2000 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  13. EStG 1988 § 29 gültig von 15.07.1999 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/1999
  14. EStG 1988 § 29 gültig von 30.07.1988 bis 14.07.1999

Rechtssatz

Im Beschwerdefall bezog der Abgabepflichtige eine so genannte "abstrakte Rente", die sich in ihrer Bemessung am Monatsentgelt von im öffentlichen Dienst stehenden Vertragsbediensteten orientierte, womit nach dem bei Gericht geschlossenen Vergleich auch sämtliche Verdienstentgangsansprüche des Abgabepflichtigen "endgültig bereinigt und verglichen" waren. Die abstrakte Rente bildete somit eine (einkommensersetzende) Schadensrente für Verdienstentgang (vgl. dazu auch das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 29. April 1966, 307/66, VwSlg 3455 F/1966), deren Einbeziehung in die Einkommensbesteuerung - auch wenn sie an Stelle eines Einmalbetrages ausbezahlt worden sein sollte - auch verfassungsrechtliche Überlegungen nicht entgegen stehen (vgl. das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 7. Dezember 2002, VfSlg. 16754, sowie - unter Verweis auf dieses Erkenntnis - das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 7. Dezember 2006, B 242/06, VfSlg. 18031, und etwa Kühbacher, SWK-H 9/2009, S 341 (S 344)).Im Beschwerdefall bezog der Abgabepflichtige eine so genannte "abstrakte Rente", die sich in ihrer Bemessung am Monatsentgelt von im öffentlichen Dienst stehenden Vertragsbediensteten orientierte, womit nach dem bei Gericht geschlossenen Vergleich auch sämtliche Verdienstentgangsansprüche des Abgabepflichtigen "endgültig bereinigt und verglichen" waren. Die abstrakte Rente bildete somit eine (einkommensersetzende) Schadensrente für Verdienstentgang vergleiche dazu auch das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 29. April 1966, 307/66, VwSlg 3455 F/1966), deren Einbeziehung in die Einkommensbesteuerung - auch wenn sie an Stelle eines Einmalbetrages ausbezahlt worden sein sollte - auch verfassungsrechtliche Überlegungen nicht entgegen stehen vergleiche das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 7. Dezember 2002, VfSlg. 16754, sowie - unter Verweis auf dieses Erkenntnis - das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes vom 7. Dezember 2006, B 242/06, VfSlg. 18031, und etwa Kühbacher, SWK-H 9/2009, S 341 (S 344)).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2010:2007130066.X03

Im RIS seit

29.12.2010

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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