RS Vwgh 2011/1/20 2009/22/0068

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.01.2011
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §10 Abs1;
AVG §13 Abs3;
  1. AVG § 10 heute
  2. AVG § 10 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 10 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. AVG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Gemäß § 10 Abs. 1 AVG können sich Beteiligte u.a. durch juristische Personen vertreten lassen. Juristische Personen handeln durch die nach ihren Organisationsvorschriften zuständigen Organe als ihre Vertreter. Eine allgemeine Vollmacht zur Vertretung beinhaltet grundsätzlich auch eine Zustellungsvollmacht. Die Behörde bestreitet nicht, dass die Bevollmächtigung eines Vereins zulässig ist. Ihre Ansicht, dass in der Vollmacht ein zeichnungsberechtigtes Organ der vertretenden juristischen Person genannt sein müsse, ist durch das Gesetz jedoch nicht gedeckt. Hat die Behörde - hier aufgrund einer unleserlichen Unterschrift - Bedenken gegen die Zeichnungsbefugnis oder Echtheit der Unterschrift des Unterfertigenden, so hat sie sich Klarheit darüber zu verschaffen, wem die undeutliche Prozesshandlung zuzurechnen ist (Hinweis E vom 27. November 1980, Z 1551/80, Slg. 10.311/A).Gemäß Paragraph 10, Absatz eins, AVG können sich Beteiligte u.a. durch juristische Personen vertreten lassen. Juristische Personen handeln durch die nach ihren Organisationsvorschriften zuständigen Organe als ihre Vertreter. Eine allgemeine Vollmacht zur Vertretung beinhaltet grundsätzlich auch eine Zustellungsvollmacht. Die Behörde bestreitet nicht, dass die Bevollmächtigung eines Vereins zulässig ist. Ihre Ansicht, dass in der Vollmacht ein zeichnungsberechtigtes Organ der vertretenden juristischen Person genannt sein müsse, ist durch das Gesetz jedoch nicht gedeckt. Hat die Behörde - hier aufgrund einer unleserlichen Unterschrift - Bedenken gegen die Zeichnungsbefugnis oder Echtheit der Unterschrift des Unterfertigenden, so hat sie sich Klarheit darüber zu verschaffen, wem die undeutliche Prozesshandlung zuzurechnen ist (Hinweis E vom 27. November 1980, Ziffer 1551 /, 80,, Slg. 10.311/A).

Schlagworte

Vertretungsbefugter juristische Person

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2009220068.X01

Im RIS seit

23.02.2011

Zuletzt aktualisiert am

06.04.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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