RS Vwgh 2011/1/27 2007/09/0279

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.01.2011
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
19/05 Menschenrechte
24/01 Strafgesetzbuch
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

MRK Art6 Abs1;
StGB §32 Abs2;
StGB §34 Abs1;
StGB §34 Abs2;
VStG §19 Abs2;
VStG §19;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. StGB § 34 heute
  2. StGB § 34 gültig ab 01.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2001
  3. StGB § 34 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  4. StGB § 34 gültig von 01.01.1989 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 599/1988
  1. StGB § 34 heute
  2. StGB § 34 gültig ab 01.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2001
  3. StGB § 34 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  4. StGB § 34 gültig von 01.01.1989 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 599/1988
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Der angefochtene Bescheid leidet betreffend die Strafbemessung an inhaltlicher Rechtswidrigkeit, da die lange Dauer des Verfahrens (zwischen der Zustellung der Aufforderung zur Rechtfertigung und der Zustellung des angefochtenen Bescheides liegen mehr als vier Jahre) wäre als Grund für die Milderung der Strafe gemäß § 20 VStG in Anschlag zu bringen gewesen (vgl. die gemäß § 19 Abs. 2 VStG anwendbaren § 32 Abs. 2 und § 34 Abs. 1 und Abs. 2 StGB). Nach der zuletzt angeführten Vorschrift stellt es einen Milderungsgrund dar, wenn das gegen den Täter geführte Verfahren aus einem nicht von ihm zu vertretenden Grund unverhältnismäßig lange gedauert hat (vgl. E 3. November 2008, 2003/10/0002; E 24. Juni 2009, 2008/09/0094; E 16. September 2009, 2007/09/0347).Der angefochtene Bescheid leidet betreffend die Strafbemessung an inhaltlicher Rechtswidrigkeit, da die lange Dauer des Verfahrens (zwischen der Zustellung der Aufforderung zur Rechtfertigung und der Zustellung des angefochtenen Bescheides liegen mehr als vier Jahre) wäre als Grund für die Milderung der Strafe gemäß Paragraph 20, VStG in Anschlag zu bringen gewesen vergleiche die gemäß Paragraph 19, Absatz 2, VStG anwendbaren Paragraph 32, Absatz 2 und Paragraph 34, Absatz eins und Absatz 2, StGB). Nach der zuletzt angeführten Vorschrift stellt es einen Milderungsgrund dar, wenn das gegen den Täter geführte Verfahren aus einem nicht von ihm zu vertretenden Grund unverhältnismäßig lange gedauert hat vergleiche E 3. November 2008, 2003/10/0002; E 24. Juni 2009, 2008/09/0094; E 16. September 2009, 2007/09/0347).

Schlagworte

Erschwerende und mildernde Umstände Diverses

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2007090279.X01

Im RIS seit

22.02.2011

Zuletzt aktualisiert am

08.04.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten