RS Vwgh 2011/2/17 2009/07/0012

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Veröffentlicht am 17.02.2011
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §41 Abs3;
VStG §51f Abs2;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;
ZustG §1;
ZustG §21;
ZustG §22;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. ZustG § 1 heute
  2. ZustG § 1 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 1 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 1 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. ZustG § 1 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  6. ZustG § 1 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. ZustG § 1 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998
  1. ZustG § 22 heute
  2. ZustG § 22 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. ZustG § 22 gültig von 01.01.2011 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. ZustG § 22 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. ZustG § 22 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Die Zustellung eines Bescheids durch Telefax war bis 31. Dezember 2007 grundsätzlich zulässig (vgl. E 26. Jänner 2006, 2004/06/0170). Aufgrund des § 41 Abs 3 VStG musste eine Zustellung zu eigenen Handen an eine - zu diesem Zeitpunkt noch nicht (anwaltlich) vertretene - Beschuldigte vorgenommen werden (Hinweis E VfGH 12. März 2009, B 1858/08, VfSlg 18746). Ist eine Zustellung von Gesetzes wegen mit Zustellnachweis angeordnet, erweist sich eine Zustellung per Telefax als unzulässig. (Hier: Keine ordnungsgemäße Ladung, Verhandlung hätte nicht in Abwesenheit der Bfin durchgeführt werden dürfen.)Die Zustellung eines Bescheids durch Telefax war bis 31. Dezember 2007 grundsätzlich zulässig vergleiche E 26. Jänner 2006, 2004/06/0170). Aufgrund des Paragraph 41, Absatz 3, VStG musste eine Zustellung zu eigenen Handen an eine - zu diesem Zeitpunkt noch nicht (anwaltlich) vertretene - Beschuldigte vorgenommen werden (Hinweis E VfGH 12. März 2009, B 1858/08, VfSlg 18746). Ist eine Zustellung von Gesetzes wegen mit Zustellnachweis angeordnet, erweist sich eine Zustellung per Telefax als unzulässig. (Hier: Keine ordnungsgemäße Ladung, Verhandlung hätte nicht in Abwesenheit der Bfin durchgeführt werden dürfen.)

Schlagworte

Parteiengehör

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2009070012.X02

Im RIS seit

17.03.2011

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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