RS Vwgh 2011/2/28 2010/17/0240

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Veröffentlicht am 28.02.2011
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Index

L03503 Gemeindewahl Bürgermeisterwahl Niederösterreich
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Z4;
B-VG Art20 Abs2 Z3 idF 2008/I/002;
GdWO NÖ 1994 §7;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Hauptwahlbehörde kann als eine Kollegialbehörde mit Kontrollfunktion angesehen werden (Grabenwarter/Holoubek, Demokratie, Rechtsstaat und Kollegialbehörden mit richterlichem Einschlag, Zu den verfassungsrechtlichen Grenzen der Einrichtung von Kollegialbehörden nach Art. 20 Abs. 2 Z 3 B-VG und Art. 133 Z 4 B-VG, ZfV 2000, 196) und solcherart als zulässige Kollegialbehörde mit richterlichem Einschlag qualifiziert werden. Daran ändert auch nichts, dass die Ausgestaltung der für die Überprüfung von Wahlen in den Gemeinderat und seine Ausschüsse zuständigen Behörden nur ausnahmsweise als Kollegialbehörde mit richterlichem Einschlag erfolgt (vgl. Oberndorfer/Fischerlehner in: Klug/Oberndorfer/Wolny (Hrsg.), Das österreichische Gemeinderecht, 2008, 6. VIII.B. (Administratives Wahlprüfungsverfahren), sowie Neuhofer, Gemeinderecht2, 193, die jeweils von einer Anfechtbarkeit vor dem Verwaltungsgerichtshof ausgehen, wobei dies aber primär in Abgrenzung von der Zuständigkeit des Verfassungsgerichtshofes nach Artikel 141 Abs. 1 B-VG zu verstehen ist; die Autoren haben aber offensichtlich keine Zuständigkeit einer Kollegialbehörde mit richterlichem Einschlag vor Augen; vgl. auch E 10. Februar 1982, 81/01/0013, VwSlg 10650 A/1982, zu einer Entscheidung einer Landesregierung).Die Hauptwahlbehörde kann als eine Kollegialbehörde mit Kontrollfunktion angesehen werden (Grabenwarter/Holoubek, Demokratie, Rechtsstaat und Kollegialbehörden mit richterlichem Einschlag, Zu den verfassungsrechtlichen Grenzen der Einrichtung von Kollegialbehörden nach Artikel 20, Absatz 2, Ziffer 3, B-VG und Artikel 133, Ziffer 4, B-VG, ZfV 2000, 196) und solcherart als zulässige Kollegialbehörde mit richterlichem Einschlag qualifiziert werden. Daran ändert auch nichts, dass die Ausgestaltung der für die Überprüfung von Wahlen in den Gemeinderat und seine Ausschüsse zuständigen Behörden nur ausnahmsweise als Kollegialbehörde mit richterlichem Einschlag erfolgt vergleiche Oberndorfer/Fischerlehner in: Klug/Oberndorfer/Wolny (Hrsg.), Das österreichische Gemeinderecht, 2008, 6. römisch acht.B. (Administratives Wahlprüfungsverfahren), sowie Neuhofer, Gemeinderecht2, 193, die jeweils von einer Anfechtbarkeit vor dem Verwaltungsgerichtshof ausgehen, wobei dies aber primär in Abgrenzung von der Zuständigkeit des Verfassungsgerichtshofes nach Artikel 141 Absatz eins, B-VG zu verstehen ist; die Autoren haben aber offensichtlich keine Zuständigkeit einer Kollegialbehörde mit richterlichem Einschlag vor Augen; vergleiche auch E 10. Februar 1982, 81/01/0013, VwSlg 10650 A/1982, zu einer Entscheidung einer Landesregierung).

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European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2010170240.X01

Im RIS seit

02.08.2011

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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