TE Vfgh Beschluss 1990/3/15 B458/89

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Veröffentlicht am 15.03.1990
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Index

10 Verfassungsrecht
10/07 Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof

Norm

VfGG §82 Abs1
  1. VfGG § 82 heute
  2. VfGG § 82 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  3. VfGG § 82 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. VfGG § 82 gültig von 17.12.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 82 gültig von 01.01.2014 bis 16.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 82 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  7. VfGG § 82 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. VfGG § 82 gültig von 23.12.2006 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2006
  9. VfGG § 82 gültig von 01.01.2004 bis 22.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. VfGG § 82 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2002
  11. VfGG § 82 gültig von 01.01.1991 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 329/1990
  12. VfGG § 82 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1984

Leitsatz

Zurückweisung einer Beschwerde als verspätet

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung:

1. Mit einem nicht durch einen bevollmächtigten Rechtsanwalt eingebrachten Schriftsatz vom 2. April 1989 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde gegen einen nicht näher bezeichneten Bescheid und stellte gleichzeitig den Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe in vollem Umfang.

2. Mit Beschluß vom 21. August 1989 wies der Verfassungsgerichtshof den Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe gemäß §63 Abs1 ZPO iVm §35 Abs1 VerfGG ab. Gleichzeitig wies der Verfassungsgerichtshof den Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Säumnisfolgen darauf hin, daß gemäß §18 VerfGG die Beschwerde nun innerhalb von vier Wochen durch einen selbstgewählten bevollmächtigten Rechtsanwalt einzubringen sei. 2. Mit Beschluß vom 21. August 1989 wies der Verfassungsgerichtshof den Antrag auf Gewährung der Verfahrenshilfe gemäß §63 Abs1 ZPO in Verbindung mit §35 Abs1 VerfGG ab. Gleichzeitig wies der Verfassungsgerichtshof den Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Säumnisfolgen darauf hin, daß gemäß §18 VerfGG die Beschwerde nun innerhalb von vier Wochen durch einen selbstgewählten bevollmächtigten Rechtsanwalt einzubringen sei.

3. Innerhalb offener Frist hat der Beschwerdeführer keine neuerliche Beschwerde eingebracht. Die Beschwerde ist daher gemäß §19 Abs3 Z2 litb VerfGG zurückzuweisen.

Schlagworte

VfGH / Fristen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1990:B458.1989

Dokumentnummer

JFT_10099685_89B00458_00
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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