RS Vwgh 2011/5/30 2010/12/0102

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.05.2011
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
12/03 Entsendung ins Ausland
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

AZHG 1999 §1 Abs1 idF 2003/I/130;
AZHG 1999 §1 Abs5 idF 2003/I/130;
AZHG 1999 §1 Abs6 idF 2003/I/130;
BDG 1979 §39a Abs4 idF 1994/665;
BDG 1979 §39a Abs5 idF 1995/522;
VwRallg;
  1. BDG 1979 § 39a heute
  2. BDG 1979 § 39a gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. BDG 1979 § 39a gültig von 01.01.2004 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  4. BDG 1979 § 39a gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 39a gültig von 09.08.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  6. BDG 1979 § 39a gültig von 01.07.1994 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 665/1994
  7. BDG 1979 § 39a gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 873/1992
  8. BDG 1979 § 39a gültig von 01.07.1991 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  1. BDG 1979 § 39a heute
  2. BDG 1979 § 39a gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. BDG 1979 § 39a gültig von 01.01.2004 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  4. BDG 1979 § 39a gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 39a gültig von 09.08.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  6. BDG 1979 § 39a gültig von 01.07.1994 bis 08.08.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 665/1994
  7. BDG 1979 § 39a gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 873/1992
  8. BDG 1979 § 39a gültig von 01.07.1991 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991

Rechtssatz

Nach dem klaren Wortlaut des § 39a Abs. 4 BDG 1979 sind Zuwendungen von dritter Seite nicht nur dann abzuführen, wenn sie der Beamte "für die Tätigkeit selbst, zu der er entsandt worden ist" erhält, sondern auch dann, wenn er diese Zuwendungen "im Zusammenhang mit ihr" erhält. Weiters stellt § 39a Abs. 5 erster Satz letzter Halbsatz leg. cit. ausdrücklich klar, dass ein teilweiser Verzicht unzulässig ist (vgl. die in den Materialien zur Anfügung des § 39a Abs. 5 durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 522/1995, RV 223 BlgNR. XIX. GP., 23 f angeführten Gründe). Wie sich aus den Gesetzesmaterialien gleichfalls ergibt, bezweckt das Gesetz ausdrücklich zu erreichen, "dass ein- und derselbe (Mehr-)- Aufwand nicht doppelt abgegolten werden soll".Nach dem klaren Wortlaut des Paragraph 39 a, Absatz 4, BDG 1979 sind Zuwendungen von dritter Seite nicht nur dann abzuführen, wenn sie der Beamte "für die Tätigkeit selbst, zu der er entsandt worden ist" erhält, sondern auch dann, wenn er diese Zuwendungen "im Zusammenhang mit ihr" erhält. Weiters stellt Paragraph 39 a, Absatz 5, erster Satz letzter Halbsatz leg. cit. ausdrücklich klar, dass ein teilweiser Verzicht unzulässig ist vergleiche die in den Materialien zur Anfügung des Paragraph 39 a, Absatz 5, durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 522 aus 1995,, Regierungsvorlage 223 BlgNR. römisch neunzehn. GP., 23 f angeführten Gründe). Wie sich aus den Gesetzesmaterialien gleichfalls ergibt, bezweckt das Gesetz ausdrücklich zu erreichen, "dass ein- und derselbe (Mehr-)- Aufwand nicht doppelt abgegolten werden soll".

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2010120102.X01

Im RIS seit

15.07.2011

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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