RS Vwgh 2011/6/29 2008/02/0088

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Veröffentlicht am 29.06.2011
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §41 Abs1;
VStG §41 Abs2;
VStG §41 Abs3;
VStG §51f Abs2;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;
ZustG §21;
ZustG §22;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. ZustG § 22 heute
  2. ZustG § 22 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. ZustG § 22 gültig von 01.01.2011 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. ZustG § 22 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. ZustG § 22 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Es muss nachträglich überprüfbar sein, ob die Ladung die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben des § 41 Abs. 1 und 2 VStG enthalten hat; diese Möglichkeit besteht aber in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise nur im Falle der schriftlichen Ladung, die bloß telefonische Ladung entspricht nicht den gesetzlichen Vorschriften (vgl. E 10. März 1964, VwSlg 6265 A/1964). Da der Eintritt der Rechtsfolge des § 41 Abs. 3 VStG auch voraussetzt, dass die Ladung dem Beschuldigten zu eigenen Handen zugestellt worden ist, erweist sich eine telefonische Ladung des Beschuldigten mangels Zustellnachweises jedenfalls als unzulässig (vgl. E 17. Februar 2011, 2009/07/0012).Es muss nachträglich überprüfbar sein, ob die Ladung die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben des Paragraph 41, Absatz eins und 2 VStG enthalten hat; diese Möglichkeit besteht aber in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise nur im Falle der schriftlichen Ladung, die bloß telefonische Ladung entspricht nicht den gesetzlichen Vorschriften vergleiche E 10. März 1964, VwSlg 6265 A/1964). Da der Eintritt der Rechtsfolge des Paragraph 41, Absatz 3, VStG auch voraussetzt, dass die Ladung dem Beschuldigten zu eigenen Handen zugestellt worden ist, erweist sich eine telefonische Ladung des Beschuldigten mangels Zustellnachweises jedenfalls als unzulässig vergleiche E 17. Februar 2011, 2009/07/0012).

Schlagworte

Verfahrensbestimmungen Berufungsbehörde "zu einem anderen Bescheid" Parteiengehör

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008020088.X01

Im RIS seit

26.07.2011

Zuletzt aktualisiert am

22.12.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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