RS Vwgh 2011/7/6 2009/06/0237

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.07.2011
beobachten
merken

Index

L10015 Gemeindeordnung Gemeindeaufsicht Gemeindehaushalt Salzburg
L82005 Bauordnung Salzburg
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Norm

BauPolZuständigkeitsübertragung Zell am See 1968;
B-VG Art118 Abs7;
GdO Slbg 1965 §16 Abs4;
GdO Slbg 1994 §16 Abs5;
  1. B-VG Art. 118 heute
  2. B-VG Art. 118 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 118 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 118 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 118 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 118 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  7. B-VG Art. 118 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 565/1991
  8. B-VG Art. 118 gültig von 01.01.1985 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  9. B-VG Art. 118 gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  10. B-VG Art. 118 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 118 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Nach dem gemeinderechtlichen Aspekt der Auslegung einer Delegierungsverordnung nach Art. 118 Abs. 7 B-VG (nach dem nur auf Antrag einer Gemeinde eine solche Aufgabenübertragung von Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches auf eine staatliche Behörde erfolgen kann; siehe auch § 16 Abs. 4 Sbg. Gemeindeordnung 1965 in der Stammfassung, nunmehr § 16 Abs. 5 Sbg. Gemeindeordnung 1994) ergibt sich grundsätzlich eine restriktive Auslegung von Delegierungsverordnungen (Hinweis E vom 20. März 1997, 95/06/0119, und das E des Verfassungsgerichtshofes vom 20. Oktober 1977, VfSlg. Nr. 8172). Sollte eine weitergehende Übertragung von Zuständigkeiten intendiert sein, wäre dies in der - auf Grund eines Antrages der betreffenden Gemeinde ergehenden - Verordnung deutlich zum Ausdruck zu bringen.Nach dem gemeinderechtlichen Aspekt der Auslegung einer Delegierungsverordnung nach Artikel 118, Absatz 7, B-VG (nach dem nur auf Antrag einer Gemeinde eine solche Aufgabenübertragung von Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches auf eine staatliche Behörde erfolgen kann; siehe auch Paragraph 16, Absatz 4, Sbg. Gemeindeordnung 1965 in der Stammfassung, nunmehr Paragraph 16, Absatz 5, Sbg. Gemeindeordnung 1994) ergibt sich grundsätzlich eine restriktive Auslegung von Delegierungsverordnungen (Hinweis E vom 20. März 1997, 95/06/0119, und das E des Verfassungsgerichtshofes vom 20. Oktober 1977, VfSlg. Nr. 8172). Sollte eine weitergehende Übertragung von Zuständigkeiten intendiert sein, wäre dies in der - auf Grund eines Antrages der betreffenden Gemeinde ergehenden - Verordnung deutlich zum Ausdruck zu bringen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2009060237.X02

Im RIS seit

16.08.2011

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten