RS Vwgh 2011/9/8 2011/03/0111

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.09.2011
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Index

E3L E06202030
E3L E07203000
E3L E07203020
E3L E07204020
E3L E07302000
10/10 Grundrechte
50/01 Gewerbeordnung
50/03 Personenbeförderung Güterbeförderung

Norm

31996L0026 Kraftverkehrsunternehmer-RL Art1 Abs2;
GelVerkG 1996 §5 Abs5;
GewO 1994 §18;
GewO 1994 §19;
StGG Art18;
StGG Art6 Abs1;
  1. GewO 1994 § 18 heute
  2. GewO 1994 § 18 gültig ab 14.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2012
  3. GewO 1994 § 18 gültig von 27.02.2008 bis 13.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2008
  4. GewO 1994 § 18 gültig von 01.08.2002 bis 26.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  5. GewO 1994 § 18 gültig von 01.01.1998 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
  6. GewO 1994 § 18 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  7. GewO 1994 § 18 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997
  1. GewO 1994 § 19 heute
  2. GewO 1994 § 19 gültig ab 22.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2020
  3. GewO 1994 § 19 gültig von 14.09.2012 bis 21.07.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2012
  4. GewO 1994 § 19 gültig von 01.08.2002 bis 13.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  5. GewO 1994 § 19 gültig von 01.07.1997 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  6. GewO 1994 § 19 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997

Rechtssatz

Der Bf hat um Nachsicht vom Befähigungsnachweis hinsichtlich des Erfordernisses einschlägiger Berufspraxis bzw um die individuelle Befähigung für die Gewerbe "Taxi- und Mietwagen-Gewerbe" angesucht. Er erachtet sich jedoch nur in dem von ihm behaupteten Recht auf Feststellung seiner individuellen Befähigung zur Ausübung des Taxigewerbes verletzt. Für dieses - definitionsgemäß durch Personenkraftwagen - auszuübende Gewerbe ist die vom Bf angesprochene Richtlinie 96/26/EG schon auf Grund der Definition des Personenkraftverkehrsunternehmers in Art 1 Abs 2 zweiter Spiegelstrich der Richtlinie nicht von Bedeutung. Soweit das Vorbringen auch dahin zu verstehen ist, dass er die von den Regelungen in der GewO 1994 abweichende Regelung im GelverkG 1996 als gleichheitswidrig ansieht, reicht es aus, den Bf auf die Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes vom 19. Juli 2008, G 259/07, sowie vom 29. September 2008, G 266/07, zu verweisen.Der Bf hat um Nachsicht vom Befähigungsnachweis hinsichtlich des Erfordernisses einschlägiger Berufspraxis bzw um die individuelle Befähigung für die Gewerbe "Taxi- und Mietwagen-Gewerbe" angesucht. Er erachtet sich jedoch nur in dem von ihm behaupteten Recht auf Feststellung seiner individuellen Befähigung zur Ausübung des Taxigewerbes verletzt. Für dieses - definitionsgemäß durch Personenkraftwagen - auszuübende Gewerbe ist die vom Bf angesprochene Richtlinie 96/26/EG schon auf Grund der Definition des Personenkraftverkehrsunternehmers in Artikel eins, Absatz 2, zweiter Spiegelstrich der Richtlinie nicht von Bedeutung. Soweit das Vorbringen auch dahin zu verstehen ist, dass er die von den Regelungen in der GewO 1994 abweichende Regelung im GelverkG 1996 als gleichheitswidrig ansieht, reicht es aus, den Bf auf die Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes vom 19. Juli 2008, G 259/07, sowie vom 29. September 2008, G 266/07, zu verweisen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2011030111.X01

Im RIS seit

06.10.2011

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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