RS Vwgh 2011/9/16 AW 2011/09/0033

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.09.2011
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
60/04 Arbeitsrecht allgemein
62 Arbeitsmarktverwaltung

Norm

AuslBG §3 Abs8;
VwGG §30 Abs2;
  1. AuslBG § 3 heute
  2. AuslBG § 3 gültig ab 01.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2022
  3. AuslBG § 3 gültig von 01.07.2020 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  4. AuslBG § 3 gültig von 01.09.2018 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  5. AuslBG § 3 gültig von 01.10.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2017
  6. AuslBG § 3 gültig von 01.01.2014 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2013
  7. AuslBG § 3 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2011
  8. AuslBG § 3 gültig von 27.06.2006 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2006
  9. AuslBG § 3 gültig von 01.01.2006 bis 26.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2005
  10. AuslBG § 3 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2002
  11. AuslBG § 3 gültig von 01.07.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2002
  12. AuslBG § 3 gültig von 24.08.2001 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2001
  13. AuslBG § 3 gültig von 01.01.1998 bis 23.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/1997
  14. AuslBG § 3 gültig von 02.06.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  15. AuslBG § 3 gültig von 01.06.1996 bis 01.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  16. AuslBG § 3 gültig von 01.07.1994 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  17. AuslBG § 3 gültig von 01.01.1994 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 475/1992
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Nichtstattgebung - Feststellung nach § 3 Abs. 8 des AuslBG - Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Antrag des Bf auf Ausstellung einer Bestätigung nach § 3 Abs. 8 AuslBG abgewiesen. Begründet wird der Antrag auf aufschiebende Wirkung damit, der angefochtene Bescheid habe de facto die Wirkung, dass dem Bf das Recht auf Arbeitsaufnahme ohne Beschäftigungsbewilligung abgesprochen werde. Mit dem angefochtenen Bescheid hat die Behörde zwar die Ausstellung der begehrten Bestätigung versagt, sie hat aber keine Feststellung getroffen, dass dem Bf kein Recht auf Arbeitsaufnahme ohne Beschäftigungsbewilligung zukomme. In einem Fall wie dem vorliegenden, in welchem durch eine mit der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung bewirkte vorläufige Suspendierung der Rechtswirkungen des angefochtenen Bescheides die Rechtsstellung des Bf nicht verändert würde, da der Bf durch den angefochtenen Bescheid keinen Rechtsverlust erlitten hat, sondern ihm lediglich eine begehrte Rechtswohltat versagt wurde, kommt die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung nicht in Betracht (vgl. B 31. Oktober 2007, AW 2007/21/0189; B 28. April 2009, AW 2009/09/0019).Nichtstattgebung - Feststellung nach Paragraph 3, Absatz 8, des AuslBG - Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Antrag des Bf auf Ausstellung einer Bestätigung nach Paragraph 3, Absatz 8, AuslBG abgewiesen. Begründet wird der Antrag auf aufschiebende Wirkung damit, der angefochtene Bescheid habe de facto die Wirkung, dass dem Bf das Recht auf Arbeitsaufnahme ohne Beschäftigungsbewilligung abgesprochen werde. Mit dem angefochtenen Bescheid hat die Behörde zwar die Ausstellung der begehrten Bestätigung versagt, sie hat aber keine Feststellung getroffen, dass dem Bf kein Recht auf Arbeitsaufnahme ohne Beschäftigungsbewilligung zukomme. In einem Fall wie dem vorliegenden, in welchem durch eine mit der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung bewirkte vorläufige Suspendierung der Rechtswirkungen des angefochtenen Bescheides die Rechtsstellung des Bf nicht verändert würde, da der Bf durch den angefochtenen Bescheid keinen Rechtsverlust erlitten hat, sondern ihm lediglich eine begehrte Rechtswohltat versagt wurde, kommt die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung nicht in Betracht vergleiche B 31. Oktober 2007, AW 2007/21/0189; B 28. April 2009, AW 2009/09/0019).

Schlagworte

Nichtvollstreckbare Bescheide Vollzug Begriff der aufschiebenden Wirkung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:AW2011090033.A01

Im RIS seit

05.12.2011

Zuletzt aktualisiert am

06.12.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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