RS Vwgh 2011/9/27 2010/12/0142

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Veröffentlicht am 27.09.2011
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Index

L24004 Gemeindebedienstete Oberösterreich
L24005 Gemeindebedienstete Salzburg
40/01 Verwaltungsverfahren
63/06 Dienstrechtsverfahren

Norm

AVG §13 Abs1;
DVG 1984 §1 Abs1;
GdBedG OÖ 2001 §165a Abs1;
GdBedG OÖ 2001 §165a Abs2;
GdBedG OÖ 2001 §165b Abs3;
GDG OÖ 2002 §218a;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Zwar hat eine wirksame Optionserklärung gemäß § 165a Abs. 1 in Verbindung mit § 165b Abs. 3 OÖ. GdBedG 2001 ipso iure zur Folge, dass auf den optierenden Beamten künftig an Stelle des zuletzt zitierten Gesetzes das OÖ. GDG 2002 zur Anwendung gelangt, ohne dass es hiezu der Erlassung eines (rechtsgestaltenden) Bescheides der Dienstbehörde bedürfte. Nichtsdestotrotz zielt eine derartige Erklärung zumindest indirekt auf die Erlassung eines Bescheides der Dienstbehörde gemäß § 165a Abs. 2 OÖ. GdBedG 2001 bzw. gemäß § 218a Abs. 2 OÖ. GDG 2002 ab. Dieser zuletzt genannte Umstand könnte dafür sprechen, dass eine Optionserklärung als "Anbringen" im Verständnis des § 13 Abs. 1 AVG in Verbindung mit § 1 Abs. 1 DVG zu qualifizieren ist.Zwar hat eine wirksame Optionserklärung gemäß Paragraph 165 a, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 165 b, Absatz 3, OÖ. GdBedG 2001 ipso iure zur Folge, dass auf den optierenden Beamten künftig an Stelle des zuletzt zitierten Gesetzes das OÖ. GDG 2002 zur Anwendung gelangt, ohne dass es hiezu der Erlassung eines (rechtsgestaltenden) Bescheides der Dienstbehörde bedürfte. Nichtsdestotrotz zielt eine derartige Erklärung zumindest indirekt auf die Erlassung eines Bescheides der Dienstbehörde gemäß Paragraph 165 a, Absatz 2, OÖ. GdBedG 2001 bzw. gemäß Paragraph 218 a, Absatz 2, OÖ. GDG 2002 ab. Dieser zuletzt genannte Umstand könnte dafür sprechen, dass eine Optionserklärung als "Anbringen" im Verständnis des Paragraph 13, Absatz eins, AVG in Verbindung mit Paragraph eins, Absatz eins, DVG zu qualifizieren ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2010120142.X01

Im RIS seit

28.10.2011

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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