RS Vwgh 2011/9/30 2011/11/0119

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.09.2011
beobachten
merken

Index

L94059 Ärztekammer Wien
40/01 Verwaltungsverfahren
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

ÄrzteG 1998 §111;
ÄrzteG 1998 §113 Abs7;
AVG §13 Abs3;
Satzung Wohlfahrtsfonds ÄrzteK Wr §10 Abs3;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Das Fehlen von Unterlagen zum Einkommen stellt keinen "Mangel" des Ansuchens um Stundung aushaftender Fondsbeiträge für den Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer für Wien im Sinne des § 13 Abs. 3 AVG dar, weil eine Rechtsvorschrift, nach der einem Stundungsansuchen Einkommensnachweise beizulegen seien, weder von der Behörde genannt wird noch für den Verwaltungsgerichtshof ersichtlich ist (Hinweis E vom 19. Juni 2007, 2005/11/0144). Die Unterlagen zum Einkommen der Bfin stellen daher eine Erfolgsvoraussetzung dar, deren Nichterfüllung die Abweisung des Antrages, nicht jedoch dessen Zurückweisung, zur Folge hätte (Hinweis E vom 23. Februar 2011, 2008/11/0033).Das Fehlen von Unterlagen zum Einkommen stellt keinen "Mangel" des Ansuchens um Stundung aushaftender Fondsbeiträge für den Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer für Wien im Sinne des Paragraph 13, Absatz 3, AVG dar, weil eine Rechtsvorschrift, nach der einem Stundungsansuchen Einkommensnachweise beizulegen seien, weder von der Behörde genannt wird noch für den Verwaltungsgerichtshof ersichtlich ist (Hinweis E vom 19. Juni 2007, 2005/11/0144). Die Unterlagen zum Einkommen der Bfin stellen daher eine Erfolgsvoraussetzung dar, deren Nichterfüllung die Abweisung des Antrages, nicht jedoch dessen Zurückweisung, zur Folge hätte (Hinweis E vom 23. Februar 2011, 2008/11/0033).

Schlagworte

Formgebrechen nicht behebbare NICHTBEHEBBARE materielle Mängel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2011110119.X01

Im RIS seit

07.11.2011

Zuletzt aktualisiert am

30.11.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten