RS Vwgh 2011/10/12 AW 2011/01/0022

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Veröffentlicht am 12.10.2011
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
25/02 Strafvollzug

Norm

StVG §156d Abs4;
StVG §3 Abs2;
VwGG §30 Abs2;
  1. StVG § 156d heute
  2. StVG § 156d gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  3. StVG § 156d gültig von 01.01.2013 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2013
  4. StVG § 156d gültig von 01.09.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2010
  1. StVG § 3 heute
  2. StVG § 3 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  3. StVG § 3 gültig von 01.03.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StVG § 3 gültig von 01.01.2010 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2009
  5. StVG § 3 gültig von 18.06.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  6. StVG § 3 gültig von 01.01.2008 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  7. StVG § 3 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Stattgebung - Angelegenheit des Strafvollzuges - Mit dem angefochtenen Bescheid gab die belangte Behörde einer Beschwerde gegen den Bescheid der Leiterin der Justizanstalt, mit dem der Antrag des Beschwerdeführers auf Bewilligung des Vollzugs von zwei Freiheitsstrafen im Ausmaß von sechs Monaten bzw. vier Wochen in Form des elektronisch überwachten Hausarrests als unbegründet abgewiesen wurde, nicht Folge. Im vorliegenden Fall ergibt die Interessenabwägung einen unverhältnismäßigen Nachteil des Beschwerdeführers im Falle des Vollzugs des angefochtenen Bescheides, zumal der Entfall (der Möglichkeit) der vorläufigen Hemmung der Anordnung des Strafvollzuges die Verbüßung der Freiheitsstrafe in der Justizanstalt zur Folge hätte und diese nicht mehr rückgängig gemacht werden könnte. Zudem bringt der Beschwerdeführer vor, in diesem Fall mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes rechnen zu müssen - für den Fall der Bewilligung des elektronisch überwachten Hausarrestes sei ihm demgegenüber die Fortsetzung des Dienstverhältnisses zugesichert worden - und dadurch auch den Unterhaltszahlungen für seine drei unterhaltsberechtigten Kinder (vorübergehend) nicht mehr nachkommen zu können.

Schlagworte

Vollzug Interessenabwägung Unverhältnismäßiger Nachteil

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:AW2011010022.A01

Im RIS seit

16.03.2012

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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