RS Vwgh 2011/10/20 2008/11/0159

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Veröffentlicht am 20.10.2011
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Index

L94408 Krankenanstalt Spital Vorarlberg
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §9;
SpitalG Vlbg 2005 §11 Abs1;
SpitalG Vlbg 2005 §18 Abs5;
SpitalG Vlbg 2005 §2;
SpitalG Vlbg 2005 §25 Abs1;
SpitalG Vlbg 2005 §29 Abs2;
SpitalG Vlbg 2005 §30 Abs1;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Das beschwerdeführende Landeskrankenhaus ist eine Krankenanstalt im Sinne des § 2 des (im vorliegenden Fall maßgeblichen) Vorarlberger Gesetzes über Krankenanstalten, LGBl. Nr. 54/2005 idF LGBl. Nr. 7/2006 (Vlbg SpitalG 2005). Die Parteifähigkeit des Landeskrankenhauses ist gemäß § 9 AVG primär anhand der besonderen Verwaltungsvorschriften, gegenständlich insbesondere nach dem Vlbg SpitalG 2005, zu beurteilen. Die Systematik dieses Gesetzes zeigt, dass die Krankenanstalt vom dahinter stehenden Rechtsträger zu unterscheiden ist. Dies bedeutet, dass im vorliegenden Fall nur der Rechtsträger des Landeskrankenhauses als Adressat des angefochtenen Bescheides in Betracht kam und dagegen auch nur (allenfalls) der Rechtsträger dieser Krankenanstalt (die ihrerseits einen Betrieb des Rechtsträgers darstellt) Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof erheben konnte.Das beschwerdeführende Landeskrankenhaus ist eine Krankenanstalt im Sinne des Paragraph 2, des (im vorliegenden Fall maßgeblichen) Vorarlberger Gesetzes über Krankenanstalten, Landesgesetzblatt Nr. 54 aus 2005, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 7 aus 2006, (Vlbg SpitalG 2005). Die Parteifähigkeit des Landeskrankenhauses ist gemäß Paragraph 9, AVG primär anhand der besonderen Verwaltungsvorschriften, gegenständlich insbesondere nach dem Vlbg SpitalG 2005, zu beurteilen. Die Systematik dieses Gesetzes zeigt, dass die Krankenanstalt vom dahinter stehenden Rechtsträger zu unterscheiden ist. Dies bedeutet, dass im vorliegenden Fall nur der Rechtsträger des Landeskrankenhauses als Adressat des angefochtenen Bescheides in Betracht kam und dagegen auch nur (allenfalls) der Rechtsträger dieser Krankenanstalt (die ihrerseits einen Betrieb des Rechtsträgers darstellt) Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof erheben konnte.

Schlagworte

Rechtsfähigkeit Parteifähigkeit Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Mangel der Rechtsfähigkeit und Handlungsfähigkeit sowie der Ermächtigung des Einschreiters

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2008110159.X01

Im RIS seit

05.12.2011

Zuletzt aktualisiert am

06.12.2011
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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