RS Vwgh 2011/11/16 2011/17/0088

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Veröffentlicht am 16.11.2011
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art119a Abs9;
VwGG §30 Abs2;
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Weder das Bundes-Verfassungsgesetz noch das Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985, BGBl. Nr. 10, in der Fassung BGBl. I Nr. 4/2008, kennen einer Bescheidbeschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof schon per se eine aufschiebende Wirkung zu. Eine solche Wirkung kann vom Verwaltungsgerichtshof durch Beschluss gemäß § 30 Abs. 2 VwGG zuerkannt werden. Diese Rechtslage ist auch im Falle der Beschwerde einer Gemeinde gemäß Art. 119a Abs. 9 B-VG gegen einen aufhebenden Vorstellungsbescheid maßgeblich, weil das B-VG diesbezüglich keine Sonderregelung vorsieht (A. Hauer, in: Klug/Oberndorfer/Wolny (Hrsg), Das österreichische Gemeinderecht, 17. Teil, Gemeindeaufsicht (2008), Rz 174, und etwa die hg. Beschlüsse vom 1. August 2007, Zl. AW 2007/05/0055, oder vom 3. April 2008, Zl. AW 2008/05/0018).Weder das Bundes-Verfassungsgesetz noch das Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985, BGBl. Nr. 10, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 4 aus 2008,, kennen einer Bescheidbeschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof schon per se eine aufschiebende Wirkung zu. Eine solche Wirkung kann vom Verwaltungsgerichtshof durch Beschluss gemäß Paragraph 30, Absatz 2, VwGG zuerkannt werden. Diese Rechtslage ist auch im Falle der Beschwerde einer Gemeinde gemäß Artikel 119 a, Absatz 9, B-VG gegen einen aufhebenden Vorstellungsbescheid maßgeblich, weil das B-VG diesbezüglich keine Sonderregelung vorsieht (A. Hauer, in: Klug/Oberndorfer/Wolny (Hrsg), Das österreichische Gemeinderecht, 17. Teil, Gemeindeaufsicht (2008), Rz 174, und etwa die hg. Beschlüsse vom 1. August 2007, Zl. AW 2007/05/0055, oder vom 3. April 2008, Zl. AW 2008/05/0018).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2011:2011170088.X02

Im RIS seit

23.04.2012

Zuletzt aktualisiert am

26.06.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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