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10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)Norm
B-VG Art119a Abs9;Rechtssatz
Weder das Bundes-Verfassungsgesetz noch das Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985, BGBl. Nr. 10, in der Fassung BGBl. I Nr. 4/2008, kennen einer Bescheidbeschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof schon per se eine aufschiebende Wirkung zu. Eine solche Wirkung kann vom Verwaltungsgerichtshof durch Beschluss gemäß § 30 Abs. 2 VwGG zuerkannt werden. Diese Rechtslage ist auch im Falle der Beschwerde einer Gemeinde gemäß Art. 119a Abs. 9 B-VG gegen einen aufhebenden Vorstellungsbescheid maßgeblich, weil das B-VG diesbezüglich keine Sonderregelung vorsieht (A. Hauer, in: Klug/Oberndorfer/Wolny (Hrsg), Das österreichische Gemeinderecht, 17. Teil, Gemeindeaufsicht (2008), Rz 174, und etwa die hg. Beschlüsse vom 1. August 2007, Zl. AW 2007/05/0055, oder vom 3. April 2008, Zl. AW 2008/05/0018).Weder das Bundes-Verfassungsgesetz noch das Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985, BGBl. Nr. 10, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 4 aus 2008,, kennen einer Bescheidbeschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof schon per se eine aufschiebende Wirkung zu. Eine solche Wirkung kann vom Verwaltungsgerichtshof durch Beschluss gemäß Paragraph 30, Absatz 2, VwGG zuerkannt werden. Diese Rechtslage ist auch im Falle der Beschwerde einer Gemeinde gemäß Artikel 119 a, Absatz 9, B-VG gegen einen aufhebenden Vorstellungsbescheid maßgeblich, weil das B-VG diesbezüglich keine Sonderregelung vorsieht (A. Hauer, in: Klug/Oberndorfer/Wolny (Hrsg), Das österreichische Gemeinderecht, 17. Teil, Gemeindeaufsicht (2008), Rz 174, und etwa die hg. Beschlüsse vom 1. August 2007, Zl. AW 2007/05/0055, oder vom 3. April 2008, Zl. AW 2008/05/0018).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2011:2011170088.X02Im RIS seit
23.04.2012Zuletzt aktualisiert am
26.06.2017