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E1ENorm
12010E102 AEUV Art102;Rechtssatz
Die Preisgestaltung eines vertikal integrierten Telekommunikationsunternehmens in beherrschender Stellung auf dem Markt für Vorleistungen, die insofern zu einer Preis-Kosten-Schere (margin squeeze; Margenbeschneidung) führt, als (auch ebenso effiziente) Mitbewerber nicht mehr in der Lage sind, ihre eigenen spezifischen Kosten in der Differenz zwischen den Vorleistungs- und den Entkundenentgelten zu decken, kann ein Missbrauch im Sinne von Art 102 AEUV sein (vgl die Urteile des Gerichtshofes vom 17. Februar 2011, Rs C-52/09, TeliaSonera, und vom 14. Oktober 2010, Rs C-280/08P, Deutsche Telekom).Die Preisgestaltung eines vertikal integrierten Telekommunikationsunternehmens in beherrschender Stellung auf dem Markt für Vorleistungen, die insofern zu einer Preis-Kosten-Schere (margin squeeze; Margenbeschneidung) führt, als (auch ebenso effiziente) Mitbewerber nicht mehr in der Lage sind, ihre eigenen spezifischen Kosten in der Differenz zwischen den Vorleistungs- und den Entkundenentgelten zu decken, kann ein Missbrauch im Sinne von Artikel 102, AEUV sein vergleiche die Urteile des Gerichtshofes vom 17. Februar 2011, Rs C-52/09, TeliaSonera, und vom 14. Oktober 2010, Rs C-280/08P, Deutsche Telekom).
Gerichtsentscheidung
EuGH 62009CJ0052 TeliaSonera VORABEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2011:2008030174.X02Im RIS seit
14.12.2011Zuletzt aktualisiert am
14.12.2015